Hochschwab

Dieser Artikel behandelt den Berg Hochschwab, die gleichnamige Gebirgsgruppe wird unter Hochschwabgruppe behandelt. Außerdem gibt es noch ein Theaterstück gleichen Namens von Werner Schwab, siehe Hochschwab (Theaterstück).
Hochschwab
Der Hochschwabgipfel bei Sonnenuntergang

Der Hochschwabgipfel bei Sonnenuntergang

Höhe 2277 m ü. A.
Lage Steiermark, Österreich
Gebirge Hochschwabgruppe
Dominanz 38,8 km → Hochtor
Schartenhöhe 1051 m ↓ Präbichl
Geographische Lage 47° 37′ 5″ N, 15° 8′ 32″ O47.61805555555615.1422222222222277Koordinaten: 47° 37′ 5″ N, 15° 8′ 32″ O
Hochschwab (Steiermark)
Hochschwab
Normalweg Wanderung von Seewiesen am Steirischen Seeberg

pd5

Der Hochschwab in der Obersteiermark ist mit 2277 m ü. A. der höchste Berg in der gleichnamigen Hochschwab-Gebirgsgruppe.

Hochschwabsüdwand von der Oberen Dullwitz, von Osten
Hochschwab im Winter, vom Schöckl aus gesehen

Inhaltsverzeichnis

Lage

Der Hochschwab-Gipfel ist eine flache Fels-/Rasenkuppe, die vom Schiestlhaus (2153 m ü. A.) im Nordosten in etwa einer halben Stunde und über die Hochfläche im Westen (Biwakschachtel Fleischerhütte[Anm. 1][1][2]) einfach erstiegen werden kann. Das Schiestlhaus kann von Seewiesen (974 m ü. A.) am Fuße des Steirischen Seebergs über das Seetal, die Untere Dullwitz zur Voisthaler Hütte, die Obere Dullwitz und den Graf-Meran-Steig erreicht werden, aber auch von Norden, von Weichselboden im Salzatal. Das Schaustück des Hochschwabs ist seine mächtige plattige Südwand, die sich in einer Breite von fast zwei Kilometern und einer Höhe von bis zu 300 Metern über dem Trawiessattel und den dort zusammentreffenden Tälern Trawiestal (im Südwesten) und Obere Dullwitz (im Südosten) aufbaut. Durch die Südwand führen Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden.

Sonstiges

Anfang November 1988 kam es am Hochschwab zu einer Bergtragödie, welche die bis dahin größte Suchaktion der steirischen Bergrettung auslöste. Eine siebenköpfige Gruppe war zwei Tage und Nächte bei Stürmen und eisigen Temperaturen in rund 2000 Metern Seehöhe gefangen. Nach dem Einsatz von 150 Alpingendarmen und Bergrettern sowie fünf Hubschraubern, konnten fünf der Personen nur noch tot geborgen werden, die anderen beiden überlebten mit schweren Verletzungen.[3]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Touristisches. Die Fleischerhütte auf dem Hochschwab. Badener Zeitung, 31. Oktober 1928, S. 4, Mitte rechts [1]
  2. Touristik. Die neue Fleischer-Hütte. Badener Zeitung, 1. November 1929, S. 8, unten links [2]
  3. 7 Alpinisten zwei Tage vermisst

Anmerkungen

  1. Schutzhaus Fleischerhütte am 28. Mai 1928 vollständig abgebrannt. — Siehe: Allerlei. Brand einer Schutzhütte am Hochschwab. Badener Zeitung, 6. Juni 1928, S. 5, unten links [3]

Weblinks

 Commons: Hochschwab – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien