Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aich (Steiermark)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aich enthält die sechs denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Aich im steirischen Bezirk Liezen. Fünf Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Ortskapelle Maria im Dorn
ObjektID: 35862
Status: Bescheid
Aich
Standort
KG: Aich
GstNr.: .59
Die Kapelle Maria im Dorn wurde vermutlich 1717 anlässlich der Pest erbaut. Die Kapelle hat ein Tonnengewölbe mit Halbkreisschluss und einen Dachreiter mit Zwiebel an der Westseite. Innen ein barocker Altar mit Marienbild (vermutlich aus der Bauzeit) und ein Glasschrein mit einer Pietà. Die Kreuzwegbilder stammen aus dem 18. Jahrhundert, das eiserne Kommunionsgitter ist mit 1864 bezeichnet.
BW Datei hochladen Evangelisches Schul- und Bethaus
ObjektID: 71853
Status: § 2a
Aich 2
Standort
KG: Aich
GstNr.: 131
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus in Assach und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 56502
Status: § 2a
Assach
Standort
KG: Aich
GstNr.: .89; 1368
Die Pfarrkirche hl. Nikolaus wurde im Bauernaufstand 1525 beschädigt. Ursprünglich zur Pfarre Haus gehörig, wurde Aich im Jahre 1787 eine eigenständige Pfarre.

Das Gebäude besteht aus einem spätgotischen zweijochigen Chor mit 5/8-Schluss aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, dessen Netzrippengewölbe auf nasenartigen Konsolen ruht und der durch zweibahnige Maßwerkfenster erhellt wird, und, durch einen rundbogigen Fronbogen getrennt, einem breiten, barocken Langhaus aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Flachtonnengewölbe und Rechteckfenstern. Die hölzerne Westempore stammt aus dem Jahre 1913. Der Dachreiter trägt einen Zwiebelhelm.

Die Einrichtung stammt vom Anfang des 18. Jahrhunderts, das Hochaltarbild zeigt den hl. Nikolaus und stammt aus dem 19. Jahrhundert, das Fronbogenkreuz aus dem 17. Jahrhundert. Es gibt ein großes Schutzmantelmadonnenbild von 1720/30, ein Gemälde, das die Feuersbrunst in Assach um 1749 darstellt, weiters eine Sonntagsberger Dreifaltigkeit, eine Mariazeller Maria und die hll. Florian und Nikolaus (bezeichnet Johann Pöttschnickh). Die Orgel von Carl Billich stammt aus dem Jahre 1888.

BW Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 103383
Status: § 2a
Assach 29
Standort
KG: Aich
GstNr.: .94
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 103385
Status: § 2a
Assach 30
Standort
KG: Aich
GstNr.: .92
Stoderzinken, sog. Friedenskircherl Datei hochladen Stoderzinken, sog. Friedenskircherl
ObjektID: 103494
Status: § 2a

Standort
KG: Aich
GstNr.: 2055
Das Friedenskircherl (auch Stoderkirchl) auf der Südseite des Stoderzinken wurde 1902 vom Erschließer des Berges, Ritter Emil von Horstig d’Aubigny, erbaut und befindet sich jetzt im Besitz der Bergrettung Gröbming.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Aich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Eintrag zu Landschaften aus Österreich (Friedenskirchlein am Stoderzinken) in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (als Briefmarkendarstellung) abgerufen am 29. Dezember 2011
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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