Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria Lankowitz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria Lankowitz enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Maria Lankowitz im steirischen Bezirk Voitsberg, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Johannes d. T. mit ummauertem Kirchhof
ObjektID: 117791
Status: § 2a
Kirchberg 50
Standort
KG: Kirchberg
GstNr.: .72/1
BW Datei hochladen Tabernakelbildstock
ObjektID: 117789
Status: § 2a
bei Bergmannstraße 218
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: 110/16

Ungefähre Koordinatenangabe, vor Ort nachzuprüfen
Wehranlage Primaresburg/FranziskanerkogelBW Datei hochladen Wehranlage Primaresburg/Franziskanerkogel
ObjektID: ArD-6-096
Status: Bescheid
Franziskanerkogel
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: 135/1
Kirchhof mit Antoniuskapelle und Tabernakelbildstock Datei hochladen Kirchhof mit Antoniuskapelle und Tabernakelbildstock
ObjektID: 117779
Status: § 2a
Franziskanerplatz
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: .26
Die Antoniuskapelle wurde 1660-1661 zugleich mit der Kirchhofmauer von Bartolomeo Montiano erbaut, Spitztonnengewölbe mit ostseitigem Dachreiter. An der Ostfassade in einer Nische eine Holzstatue des hl. Dismas. Der Antoniusaltar stammt aus dem Rokoko um 1770. Das Votivbild von Sigmund Friedrich Herberstein (†1621), vor dem Kruzifix kniend wird Giovanni Pietro de Pomis zugeschrieben.
Kath. Pfarrkirche, Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche, Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
ObjektID: 57358
Status: § 2a
Franziskanerplatz
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: .26
Franziskanerkloster Datei hochladen Franziskanerkloster
ObjektID: 36398
Status: § 2a
Franziskanerplatz 1
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: .29; .30
Das Franziskanerkloster wurde 1455 durch Ritter Georg Gradner gegründet. Das Klostergebäude wurde großteils 1656-1665 von Bartolomeo Montiano unter Verwendung älterer Teile erbaut. Im Kreuzganghof steht eine Steinfigur der Maria, auf Wolken kniend, aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts. Im Refektorium einige barocke Bilder.
BW Datei hochladen Figurenallee zur Pfarrkirche
ObjektID: 57359
Status: § 2a
Hauptstraße
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: 160/2; 160/3
Die 8 Heiligenstatuen aus Sandstein stammen aus der Zeit um 1730, vermutlich aus der Werkstatt des Johann Jacob Schoy, nur die Figur der Maria in der Art von Marx Schokotnigg.
BW Datei hochladen Josef Gauby-Brunnen
ObjektID: 117777
Status: § 2a
nahe Hauptstraße 35
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: 176
BW Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 117778
Status: § 2a
nahe Hauptstraße 35
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: 176
BW Datei hochladen Schloss Lankowitz
ObjektID: 36399
Status: Bescheid
Puchbacherstraße 71-72
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: .1; .4/1; .4/2; .4/3
Baubeginn für das Schloss Lankowitz war im Jahr 1440 unter Ritter Georg Gradner, 1459 fiel das Schloss an Kaiser Friedrich III. und 1460 an Andreas Greißenegger. 1511-1634 gehörte das Schloss der Familie Herberstein, danach dem Stift Stainz. Seit 1855 wird das Schloss als Außenstelle der Justizanstalt Graz-Karlau verwendet. Seit den 1990er Jahren wird das Schloss teilweise auch zu Wohnzwecken vermietet.[2]

Das Schloss stellt sich heute als dreigeschoßiger Vierflügelbau aus dem 16./17. Jahrhundert dar, mit einem Säulenarkaden-Hof mit teilweise vermauerten Bögen. Kleiner Dachreiter über der Eingangsfront. Vormals breiter Wassergraben um das ganze Schloss.

BW Datei hochladen Forstrevier Lankowitz
ObjektID: 117782
Status: Bescheid
Puchbacherstraße 74, 75, 76
Standort
KG: Lankowitz
GstNr.: .3; .2/1; .2/2

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Exklusives Wohnen im Schloss Maria Lankowitz. Abgerufen am 23. Dezember 2011 (Fotos des Schlosses).
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing