Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Pölten-Viehofen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Pölten-Viehofen enthält die sieben denkmalgeschützten, unbewegliche Objekte des St. Pöltner Stadtteils Viehofen. Drei der Objekte wurde durch § 2a[1] des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt, vier per Bescheid.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schloss Viehofen
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Schloss Viehofen
ObjektID: 28956
Status: Bescheid
Schloßbergstraße 23
Standort
KG: Ragelsdorf
GstNr.: 333; 335
Das Schloss Viehofen wurde 1130 erstmals erwähnt, wird jedoch als älter eingestuft. Im 12. und 13. Jahrhundert ist das Ministerialengeschlecht der „Viehofner“ belegt, im frühen 14. Jahrhundert wurde Reinprecht von Wallsee Lehensträger der Herrschaft Viehofen. Nach verschiedenen kurzzeitigen Besitzern kam die Herrschaft 1508 an die Kirchberger, nach mehreren Besitzern 1745 übernahmen die Grafen von Kuefstein das Schloss und blieben bis 2003 in dessen Besitz.
BW Datei hochladen Ehem. Meierhof des Schlosses Viehhofen
ObjektID: 28961
Status: Bescheid
Austinstraße 12
Standort
KG: Viehofen
GstNr.: .37
Der ehemalige Meierhof des Schlosses ist im Kern zurückgehend auf das 16. Jahrhundert, die heute bestehende Bausubstanz stammt großteils aus dem 18. Jahrhundert. Heute befindet sich eine Tischlerei der Emmausgemeinschaft im Gebäude.
Kath. Pfarrkirche Zur unbefleckten Empfängnis
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Kath. Pfarrkirche Zur unbefleckten Empfängnis
ObjektID: 28954
Status: § 2a
Austinstraße 21
Standort
KG: Viehofen
GstNr.: 73/1
1888 wurde geplant anlässlich des 50-jährigem Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs eine Kirche zu errichten, nach erfolgreicher Spendensuche konnte die Kirche 1898 geweiht werden. Die Kirche wurde 1956 zur Pfarre erhoben und 1996 durch einen Anbau erweitert.
Herrenhaus
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Herrenhaus
ObjektID: 28964
Status: Bescheid
Austinstraße 85
Standort
KG: Viehofen
GstNr.: .1/2
Der Kern des Gebäudes wurde ab 1810 unter Einbeziehung eines älteren Baus errichtet und im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts auf sein heutiges Ausmaß ausgebaut. Die Villa diente als Direktorenwohnhaus der Spitzen- und Bobinet- und Vorhänge-Fabrik F. Austin, heute ist sie in einem stark baufälligem Zustand.
Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
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Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 28980
Status: § 2a
Johannesplatz
Standort
KG: Viehofen
GstNr.: 414/13
Die übergibelte Wegkapelle enthält ein Figur Johannes Nepomuks und wurde 1781 errichtet.
Mariensäule
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Mariensäule
ObjektID: 28979
Status: § 2a
Marienplatz
Standort
KG: Viehofen
GstNr.: 414/8
Die Mariensäule wurde 1883 errichtet und zeigt über einer Toskanischen Säule eine Statue Maria Immaculata.
Villa Steinfeldt
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Villa Steinfeldt
ObjektID: 28975
Status: Bescheid
Ortweingasse 10
Standort
KG: Viehofen
GstNr.: .187
Die schlossartige Villa in historistischem Stil wurde 1905 für den Fabriksbesitzer Eduard Steinfeldt errichtet.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Thomas Karl u. a.: Die Kunstdenkmäler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. Berger, Horn 1999, ISBN 3-85028-310-0 (Österreichische Kunsttopographie 54). Kapitel Viehofen, S. 534–551
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: M–Z. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-365-8. Kapitel Viehofen, S. 2043–2048

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing