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Mozart#

von Roland Csiszer; BG/BRG Pestalozzi, 4a; Betreuung: Camhy, Praher; 62 Punkte;

Mozart Wolfgang Amadeus wurde am 27.Jänner 1756 in Salzburg und starb am 5. Dezember 1791 in Wien.

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Wolfgang Amadeus Mozart. Gemälde von B. Krafft © Copyright Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, für AEIOU. Wissenssammlungen/Biographien/Mozart, Wolfgang Amadeus

Mozart war schon zur seiner Zeit ein „Wunderkind“. Er wurde schon ab dem 4. Lebensjahr von seinem Vater unterrichtet. Er begann schon sehr früh mit seinen ersten Konzertreisen (Jänner 1762).

Bei seiner Tournee nach London, Paris und Deutschland traf er bekannte Musiker seiner Zeit, wie z. B.: J. C. Bach. Nach seiner Rückkehr hatte er seine ersten Uraufführungen wie die Schuloper „Die Schuldigkeit des ersten Gebotes“. Nach seinen einjährigen Aufenthalt in Salzburg fuhren sein Vater und Mozart auf eine weitere Tournee (Ende 1769) nach Italien. Viele Adelige luden gaben Mozart in ihre prachtvollen Villen ein, um ein Konzert zu geben. Während seiner Tournee wurde er in den "Orden zum Goldenen Sporn" in den Rang eines Ritters aufgenommen.

Er hatte große Erfolge auf seinen Tourneen, wie zum Beispile mit seiner Oper "Mitridate, Rè di Ponto" in Mailand. Fünf Monate nach seiner Rückkehr nach Salzburg, reisten er mit seinem Vater wieder nach Italien, wo er das Oratorium "La betulia liberata" und die Serenata "Ascanio in Alba" schrieb.

Die nächste Reise führte ihn nach Paris (1777-1779), die letzte Konzertreise. Der Tod seiner Mutter, am 3.7.1778, machte den Musiker sehr zu schaffen und der erwünschte Erfolg blieb aus.

Ab 1781 war Mozart in Wien. Bald war er als Konzertveranstalter, Mitwirkender bei Privatakademien, Dirigent, Pianist und Komponist tätig und erlangte hohes Ansehen. Mit seinem erfolgreichen Auftritt im Juli 1782 "Die Entführung aus dem Serail" stieg sein Ansehen in Wien noch mehr. Im selben Jahr heiratete er Konstanze Weber.

In Zusammenarbeit mit Lorenzo Da Ponte, der Texte zu Mozarts Opern schrieb, komponierte er die Opern "Le Nozze di Figaro" und "Don Giovanni".

Die Stellung als kaiserlicher Kammermusiker brachte Mozart hohe und zahlreiche künstlerische und musikalische Anerkennungen und ein regelmäßiges Einkommen. Zur der Zeit entstanden auch die letzten Symphonien, wie z.B. die "Jupiter- Symphonie" und viele Klavierwerke wie "Eine kleine Nachtmusik" und der "Musikalische Spaß".

Knapp vor seinem Tod schrieb er noch seine letzten 3 Opern, "Così fan tutte", "Zauberflöte" und "La clemenza di Tito".

Mehr zur Mozart in seiner Biographie. Siehe auch die Beiträge über Mozarts Geburtshaus und Mozarts Wohnhaus in Salzburg. Besonders interessant mag der 16 seitige Aufsatz im Österreichischen Nationallexikon, S. 713- 728 sein.

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  • Quelle 2: Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden. Band 19, 21.Auflage, F.A. Brockhaus, Mannheim 2006. S. 41ff.