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Der Steinkreis von Holíč (in Arbeit)#

Holíč (bis 1946 slowakisch „Holič“; deutsch Holitsch – älter auch Weißkirchen, ungarisch Holics) liegt in der Region Záhorie, nahe der Grenze zu Tschechien in der Slowakei ca. 100km nord-östlich von Wien. In der Nähe des Schlosses finden sich eine Reihe großer Steine (Menhire). Sie wurden 1988 auf einer Anhöhe im Jahr 1988 beim Bau einer Siedlung gefunden. In der Vergangenheit befand sich hier eine Kreisgrabenanlage (Rondell) mit zwei Gräben. Solche Erdwerke werden in Mitteleuropa etwa auf 5500–5000 v. Chr. datiert.

Das Rondell von Holíč ist nach Charles-Tanguy Le Roux das östlichste Vorkommen von Menhiren in Mitteleuropa, die allerdings ansonsten nirgends mit Kreisgrabenanlagen vergesellschaftet sind. Das als "slowakisches Stonehenge" bezeichnete Rondell hatte 60 Meter Durchmesser und bestand aus 25 Steinen, die in zwei Kreisen angeordnet waren, wobei sich niedrige und breite Plattenmenhire (für „weiblich“ angesehene Steine) mit hohen und schlanken „männlichen“ Steinen abwechselten. In der Mitte steht der insgesamt 6,8 m hohe spitze Hauptmenhir. Der Stein ist dmit Symbolen verziert – darunter Axt, Haken oder Hakenpflug, oder Hammer oder Hacke.

Die Steine wurden vom etwa 360 m entfernten Fundort übertragen. An ihrer ursprünglichen Stelle waren die Steine in zwei Kreisen angeordnet, wobei der größte Stein in der Mitte lag. Am gegenwärtigen Standort befindet sich der größte Stein in vertikaler Position, die anderen befinden sich in horizontaler Position in einem Kreis um ihn herum. Die Steine befanden sich ursprünglich auf einem Plateau am Hang, umgeben von einem Graben mit einem Durchmesser von ca. 22-23 m.

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