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Handschrift#

Lateinisch manuscriptum, das mit der Hand Geschriebene im Gegensatz zum Gedruckten; im eigentlichen Sinn das mittelalterliche Buch (Codex) aus Pergament und später aus Papier.

Einzelne in Lagen gefaltete Blätter wurden mit Tinte in 1-4 Spalten beschrieben und zwischen Holzdeckel gefasst. Benannt sind Handschriften nach ihrem Inhalt (Nibelungenhandschrift), Auftraggeber (Manessische Handschrift) oder ihrem heutigen Aufenthaltsort (Wiener Genesis).

Sogenannte Prachthandschriften sind mit Buchmalereien (färbigen Initialen, Ornamenten, Miniaturen usw.) ausgestattet. Sammelhandschriften vereinigen Werke verschiedener Autoren oder literarischer Gattung

Weiterführendes#

Literatur#

  • O. Mazal, Verzeichnisse der Handschriften österreichischer Bibliotheken, 1984
  • R. Hiestand, Das Buch in Mittelalter und Renaissance, 1994