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Heimatliteratur#

Umfasst im weitesten Sinne jenes Schrifttum, das sich dem Thema "Heimat" widmet; inhaltliche und formale Kriterien ermöglichen die Einordnung in Kategorien wie Provinzliteratur, Mundartdichtung oder Bauernroman. Eine literarische Bewegung, die Heimat, Bauerntum und dörfliches Leben idealisierte und als Alternative zur modernen Zivilisation propagierte, kristallisierte sich in Österreich in der so genannten Heimatkunstbewegung heraus.

Die populärste Textgattung der Heimatliteratur ist der Heimatroman, zu dessen bedeutendsten Vertretern unter anderem E. Ertl (Wien), E. von Handel-Mazzetti, F. Nabl, J. Wichner, K. Landsteiner (Niederösterreich, Oberösterreich), R. H. Bartsch, P. Grogger (Steiermark), J. Perkonig, D. Viesèr (Kärnten), K.-H. Waggerl (Salzburg), J. G. Oberkofler, M. V. Rubatscher (Tirol), J. Seeber, K. Schönherr und Reimmichl (Tirol) zählen. Autoren der Gegenwartsliteratur wie T. Bernhard, A. Brandstetter, F. Innerhofer, G. F. Jonke, P. Handke oder J. Winkler nahmen teilweise in ironischer oder negativer Weise Stoffe und Motive der Heimatliteratur auf.