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Hochspannungsleitungen#

Hochspannungsleitungen
Österreichisches Hochspannungsnetz
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Stromleitungen über 110 kV. Die in Österreich üblichen Spannungsebenen reichen von 110 kV über 220 kV bis zu 380 kV. Hochspannungsleitungen dienen dem weiträumigen Transport elektrischer Energie. Sie werden üblicherweise als Freileitung ausgeführt, in Ballungszentren als Hochspannungskabel.

Die erste Hochspannungsleitung in Österreich, eine 110-kV-Leitung, wurde 1924 fertiggestellt und führte vom Kraftwerk Partenstein am Unterlauf der Großen Mühl nach Wien. Die erste 220-kV-Leitung ging 1930 in Betrieb (von Bürs, Vorarlberg, zur Staatsgrenze) und besteht bis heute. Eine weitere 220-kV-Verbindung wurde während des 2. Weltkriegs vom Umspannwerk St. Peter (Oberösterreich) nach Ernsthofen errichtet, wurde aber bis 1947 auf der 110-kV-Ebene betrieben. Erst nach 1945 kam es zu einer ersten gesamtösterreichischen 110-kV-Verbindung. Als Endpunkt des Netzausbaus in Österreich wird ein geschlossener 380-kV-Ring in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Osttirol und Salzburg angestrebt. Zusammen mit einer 380-kV-Verbindung vom Umspannwerk Tauern bei Kaprun Richtung Westen ermöglicht dieses Höchstspannungsnetz die großräumige und sichere Verteilung der elektrischen Energie von den Erzeugungs- in die Verbraucherzentren.