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KSZE#

Die "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" kam während des Kalten Krieges als multilaterales Forum für Dialog und Verhandlungen zwischen Ost und West - auf eine Initiative des Warschauer Paktes hin - zustande und wurde schließlich am 1. 8. 1975 mit der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki gegründet.

Diese Schlussakte von Helsinki enthielt ausschlaggebende Verpflichtungen zu politisch-militärischen, ökonomischen und ökologischen Fragen sowie zur menschlichen Dimension und stellte zehn Grundprinzipien (sog. "Dekalog") auf, die den Umgang der Staaten miteinander sowie mit ihren Bürgern regelten.

Bis 1990 arbeitete die KSZE in erster Linie in Form von Sitzungen und Treffen; mit Ende des Kalten Krieges nahm das Gipfeltreffen in Paris 1990 eine Kursänderung für die KSZE vor. In der "Charta von Paris für ein neues Europa" wurde die KSZE aufgerufen, ihren Beitrag zur Bewältigung der historischen Veränderungen zu leisten, was dazu führte, dass sie sich mit ständigen Strukturen (einschließlich eines Sekretariats) und einigen Institutionen ausstattete und die ersten Feldoperationen einrichtete.

Im Rahmen dieses Institutionalisierungsprozesses wurde sie 1994 umbenannt - aus der KSZE, die inzwischen weit über ihre ursprüngliche Rolle hinausgewachsen war, wurde die "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (OSZE; englisch "Organisation for Security and Co-operation in Europe", OSCE).

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