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Dr. Karl Kummer Institut Institut für Sozialreform, Sozial- und Wirtschaftspolitik#

Das Dr. Karl Kummer Institut ist eine von Tages- und Parteipolitik unabhängige wissenschaftliche Institution, die ihre Aufgabe darin sieht, zur Festigung einer vom christlichen Ideal getragenen Gesellschafts- und Sozialpolitik beizutragen.

Im Selbstverständnis als gesellschaftspolitischer Multiplikator sucht das Dr. Karl Kummer Institut auf Basis seiner Tradition und im Bewusstsein der aktuellen Dynamik nach Antworten auf Fragen der Zukunft. Bestreben ist es, Tradition und Moderne auf der Ebene der intellektuellen Konfrontation zu vereinen und unter Berücksichtigung der Generationen und gesellschaftlichen Gruppen ein möglichst breites Meinungsspektrum zur Diskussion zu stellen.

Zu den sozialpolitischen Schwerpunktthemen des Dr. Karl Kummer Instituts gehören:

  • Soziale Verantwortung von Unternehmen
  • Arbeitswelt und Sozialpartnerschaft
  • Eigentumsbildung und Mittelständische Vermögensbildung
  • Sozial- und Gesundheitspolitik
  • Jugend- und Bildungspolitik
  • Familien- und Generationenpolitik

Gründung#

Karl Kummer, August M. Knoll, Helmut Zandler, Johann Prethaler, Anton Burghardt, Josef Steurer und Franz Hohensinn gründen am 29. Juni 1953 den “Verein für Sozial- und Wirtschaftspolitik” und das als wissenschaftliche Einrichtung konzipierte “Institut für Sozialpolitik und Sozialreform”.

Ziele und Aufgaben#

Die Vereins- und Institutsgründung erfolgte aus dem Bestreben, eine wissenschaftliche Institution ins Leben zu rufen, die nach § 2 der Satzungen „eine Reform der Gesellschaft im Sinne der Prinzipien der Katholischen Soziallehre“ vorbereitet.

Zu den bekanntesten programmatischen Verfechtern der Katholischen Soziallehre gehörten am Institut Karl Lugmayer, August M. Knoll und Karl Kummer. Ihre Ideenwelt setzte die geistigen Traditionen von hervorragenden christlich-sozialen Persönlichkeiten wie Karl von Vogelsang, Karl Sonnenschein, Franz Martin Schinder, Ernst Karl Winter und Leopold Kunschak konsequent fort.

Auf Grund der programmatischen Zielsetzungen und weltanschaulichen Ideale gehörten und gehören dem Institut namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, sozialen Institutionen und Wissenschaft an.
Sozialpolitische Schwerpunkte der Arbeitskreise bildeten von Anfang an vor allem Themen der Familien- und Sozialpolitik, der Eigentumsbildung und Mittelständische Vermögensbildung, der Arbeitswelt und Sozialpartnerschaft sowie der Europäische Minderheiten und Volksgruppen. Vieles, was in den Arbeitskreisen aufgegriffen wurde, konnte auch in legislativen Initiativen umgesetzt werden. Als Beispiel hierfür sei der Familienlastenausgleichsfonds genannt:

Die nächste Generation#

1967 verstarb Karl Kummer völlig unerwartet bei einer Konferenz in Warschau. In seinem Gedenken erfolgte die Umbenennung in Dr. Karl Kummer Institut für Sozialpolitik und Sozialreform. Die Nachfolge von Kummer als Obmann übernahm Josef Taus zunächst bis 1975 und dann wieder ab 2000.

1993 wurde die Bezeichnung auf Dr. Karl Kummer-Institut für Sozialreform, Sozial- und Wirtschaftspolitik erweitert, um dem weiten Rahmen der Institutstätigkeit auch nach außen hin noch deutlicher gerecht zu werden.

Führung#

Seit Juli 2008 ist der Bundesvorsitzende der Fraktion christlicher Gewerkschafter, ÖGB-Vizepräsident Dr. Norbert Schnedl, Obmann des Dr. Karl Kummer Institutes. Er löste in dieser Funktion dem langjährigen Obmann Dr. Josef Taus ab, der dem Dr. Karl Kummer Institut weiterhin als Ehrenobmann zur Verfügung steht.