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Maria Lankowitz#

Wappen - Maria Lankowitz
Wappen von Maria Lankowitz[1]

Bundesland: Steiermark Maria Lankowitz, Steiermark
Bezirk: Voitsberg
Einwohner: 2.895 (Stand 2016)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 515 m
Fläche: 104,25 km²
Postleitzahl: 8591
Website: www.maria-lankowitz.at
Mit 1.1.2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform des Landes Steiermark die Gemeinde Maria Lankowitz mit
den Gemeinden Gößnitz und Salla zusammengeschlossen. Die Gemeinde führt weiterhin den Namen Maria Lankowitz.


[1] Durch die Gemeindezusammenlegung wurde das Wappen ab 1. 1. 2015 ungültig. Dieses muss von der Steiermärkischen Landesregierung neuerlich verliehen werden.


Die Marktgemeinde Maria Lankowitz (Bezirk Voitsberg) liegt im Gradnertal westlich von Köflach.

Die Gegend war bereits in der Römerzeit besiedelt, was durch Funde am Franziskanerkogel belegt ist. Auf diesem Hügel finden sich auch bescheidene Reste einer der ältesten Burgen der Steiermark: die Primaresburg, die im 10. Jahrhundert vermutlich durch das bedeutende Geschlecht der Eppensteiner errichtet wurde.

Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus 1415; Mitte des 15. Jahrhunderts begann Ritter Georg Gradner, beauftragt von Kaiser Friedrich III., mit dem Bau von Schloss, Kloster und Kirche. Diese Gebäude wurden zwar im Lauf der Zeit mehrmals umgebaut und verändert, sind aber noch heute die zentralen Bauwerke des Ortes. Im Schloss, das ab Mitte des 19. Jahrhunderts lange Zeit als Strafanstalt gedient hatte, ist heute u.a. das Lankowitzer Museum untergebracht.

Die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung wurde 1678 bis 1681 in ihrer heutigen Form anstelle der älteren (von Ritter Georg von Graden 1446 gestifteten) Kirche errichtet; die beiden Seitenkapellen wurden 1712 dazu gebaut. Im Inneren der Kirche befindet sich die wundertätige Gnadenstatue – eine gotische Schnitzfigur der thronenden Maria mit dem Kind.

Im 20. Jahrhundert war die Geschichte des Ortes geprägt durch den Braunkohlebergbau in den Gruben rund um Piberstein; Maria Lankowitz war eine der größten Bergbaugemeinden Österreichs. Seit der Stilllegung der Bergbaubetriebe 1976 setzt man auf sanften Tourismus: das Freizeitzentrum Piberstein (mit einem 6 ha großen Badesee, Golfplatz, Tennisplätze, Sporthotel etc.) wurde im Bereich des ehemaligen Bergbau- und Kippengeländes errichtet. Im Ort gibt es auch die Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Maria Lankowitz.

Sehenswert im Ort bzw. der Gemeinde sind u.a.

Maria Lankowitz

  • Wallfahrtskirche (ursprünglich 1446, Neubau 1678-81) in Verbindung mit einem Franziskanerkloster (gegründet 1455, 1785 aufgehoben): prächtiger Hochaltar (1712-1714); Klostergebäude (1656-1665), Antoniuskapelle (1660-1661)
  • Schloss Lankowitz: erbaut ab 1440; Umbauten im 16./17. Jahrhundert

Salla

  • Pfarrkirche mit spätgotischem Turm (1514) und Chor sowie bemerkenswerter Sakristei (ehemalige romanische Katharinenkapelle), Hochaltar (1660–70) mit gotischen Statuen, Rokokokanzel, spät-mittelalterliche Glocke (um 1491)
  • Pfarrhof (1735)
  • Burgruine Klingenstein (14. Jh.)

Im Sommer laden neben dem Freizeitzentrum mit Badesse und Golfplatz auch zahlreiche Wanderwege ein, darunter eine Wanderung zur Sommerweide der Lipizzaner Salzstiegl auf den Brandkogel. Im Winter bieten Schiabfahrten, Langlaufloipen und zahlreiche Schihütten den Gästen sportliche Abwechslung und Unterhaltung.

Die Gemeinde Maria Lankowitz ist mit den Gemeinden Bärnbach, Köflach und Voitsberg Mitglied des Tourismusverbands Lipizzanerheimat.

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