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Wasserversorgung#

Die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Nutz- und Trinkwasser (Trinkwasserversorgung) ist eine der wichtigsten Aufgaben der Infrastruktur, insbesondere der Gemeinden. In früheren Zeiten war die individuelle Gewinnung durch Brunnen oder Quellen allgemein üblich. Zentrale Anlagen kannten zwar schon die Römer, in Österreich wurden aber erst im 18. Jahrhundert bzw. in größerer Zahl seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Wasserleitungen gebaut. Die größten Anlagen sind die 2 Wiener Hochquellenleitungen der Stadt Wien. Auch mittlere und kleinere Städte bauten bereits vor dem 1. Weltkrieg zentrale Wasserversorgungsanlagen. Der Ausbau der hygienischen Kontrolle der Wasserqualität wurde nach dem 2. Weltkrieg auch in kleineren Orten üblich; 2002 waren 90 % der österreichischen Bevölkerung an zentrale Wasserversorgungsnetze angeschlossen. Der Wasserverbrauch lag bei durchschnittlich 150 l pro Person und Tag.

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