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vom 27.09.2016, aktuelle Version,

Österreichischer Fußball-Cup 1980/81

Österreichischer Fußball-Cup 1980/81
1979/80
1981/82
Österreichischer Cup 1980/81
Pokalsieger Grazer AK

Der ÖFB-Cup wurde in der Saison 1980/81 zum 47. Mal ausgespielt. Erstmals konnte mit dem Grazer AK ein Verein aus der Steiermark den Pokal gewinnen. Der Finalgegner Austria Salzburg verlor zum zweiten Mal in Folge die Finalrunde.

Finale

Im 46. österreichischen Cupfinale standen einander erstmals der Grazer Athletik-Sport Klub und der SV Austria Salzburg gegenüber. Das Hinspiel in Salzburg-Lehen konnte die Heimmannschaft knapp mit 1:0 durch ein Schildt-Tor gewinnen. Im zwei Wochen später stattfindenden Rückspiel im Stadion Liebenau ging der GAK bereits in der zweiten Spielminute durch einen Foulelfmeter von Stering 1:0 in Führung. In der regulären Spielzeit kam es zu keinem weiteren Treffer, das Spiel ging in die Verlängerung. Da war der GAK bereits seit der 63. Minute nur mehr zu zehnt, Moder wurde mit Rot des Feldes verwiesen. Auch Salzburg-Trainer Starek wurde auf die Tribüne verbannt. In der Nachspielzeit gelang Alfred Riedl der entscheidende zweite Treffer für die Grazer.

SV Austria Salzburg 1:0 GAK 20. Mai 1981
Stadion Lehen, Salzburg
Zuschauer: 5.500
Schiedsrichter: Franz Latzin
Hans-Gerd Schildt 6'


Austria Salzburg: Herbert RettensteinerLeopold Lainer, Gerhard Roos, Hannes Winklbauer, Günter Kronsteiner – Franz Bacher, Gerhard Breitenberger, Alfred Lettner (62. Ewald Gröss) – Gerhard Perlak, Hermann Stadler, Hans-Gerd Schildt (52. Jaroslav Pollák) – Trainer: August Starek
GAK: Savo Ekmečić – Mario Mohapp, Erwin Hohenwarter, Erich Marko, Paul Bajlitz (68. Mario Zuenelli) – Josef Stering, Ernst Gössl, Ewald Ratschnig, Johann Pigel, – Harald Gamauf, Leo Weiss (59. Richard Burger) – Trainer: Václav Halama


GAK 2:0 (1:0, 1:0) n. V. SV Austria Salzburg 2. Juni 1981
Bundesstadion Graz-Liebenau, Graz
Zuschauer: 7000
Schiedsrichter: Erich Linemayr
Josef Stering 2'
Alfred Riedl 106'


GAK: Savo Ekmečić – Harald Gamauf, Erwin Hohenwarter, Erich Marko, Paul Bajlitz (91. Ewald Ratschnig) – Josef Stering, Ernst Gössl, Mario Zuenelli, Josef Moder – Johann Pigel (81. Leo Weiss), Alfred Riedl – Trainer: Václav Halama
Austria Salzburg: Herbert RettensteinerLeopold Lainer (91. Ewald Gröss), Hannes Winklbauer, Gerhard Roos, Franz Bacher, Hans-Gerd Schildt, Gerhard Breitenberger, Franz Xaver Meusburger (46. Klaus Schulze), Hermann Stadler,

Gerhard Perlak – Trainer: August Starek

Ausscheidungsspiele

Semifinale
GAK 2:1 (1:0) SSW Innsbruck
Wiener Sport-Club/Post 3:3 (3:3,3:1) n.V. Pen.: 5:6 SV Austria Salzburg
Viertelfinale
SSW Innsbruck 3:2 (1:1) FC Admira/Wacker
SV Austria Salzburg 2:1 (0:1) LASK Linz
Sturm Graz 1:1 (1:1,0:1) n.V. – 3:4 i.E. Wiener Sport-Club/Post
GAK 1:0 (1:0) SK Rapid Wien
Achtelfinale
FC Admira/Wacker 3:1 (1:0) SC Amateure St. Veit
Grazer AK 2:1 (1:1) FK Austria Wien
LASK Linz 8:1 (4:0) Admira Dornbirn
SK Rapid Wien 2:0 (0:0,0:0) n.V. SK VOEST Linz
SC Eisenstadt 0:2 (0:1) Wiener Sport-Club/Post
SSW Innsbruck 5:0 (2:0) Villacher SV
SV Austria Salzburg 2:0 (1:0) SK Vorwärts Steyr
Vienna 0:3 (0:2) Sturm Graz