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vom 18.05.2018, aktuelle Version,

ATSV Stadl-Paura

ATSV Stadl-Paura
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Basisdaten
Name Arbeiter-Turn- und Sportverein Stadl-Paura
Sitz Stadl-Paura, Oberösterreich
Gründung 1952
Farben rot-weiß
Präsident Hannes Stöttinger
Vorstand Johann Stöttinger
Website atsv-stadl-paura.at
Erste Mannschaft
Trainer Christoph Brummayer
Spielstätte Molto Luce Arena
Plätze 2.000
Liga Regionalliga Mitte
2017/18 15. Platz

Der Arbeiter-Turn- und Sportverein Stadl-Paura ist ein Fußballverein aus der Gemeinde Stadl-Paura in Oberösterreich. Der Verein spielt seit der Saison 2015/16 in der dritthöchsten Leistungsstufe, der Regionalliga Mitte.

Geschichte

Der ATSV Stadl-Paura wurde 1952 gegründet. Der Verein spielte lange Zeit unterklassig. Nachdem man zunächst in der fünftklassigen Landesliga West gespielt hatte, musste man in der Saison 2006/07 in die Bezirksliga Süd absteigen. In der Saison 2010/11 konnte man Meister jener Liga werden und somit wieder in die Landesliga West aufsteigen. In der Saison 2013/14 konnte man als Meister der Landesliga West in die Landesliga Oberösterreich aufsteigen. Nach nur einer Saison stieg man als Meister der Landesliga in die drittklassige Regionalliga Mitte auf.[1] Die Debütsaison in der Regionalliga beendete der Verein aus Stadl-Paura auf dem siebten Platz, zudem nahm man am ÖFB-Cup teil, wo man jedoch in der ersten Runde an der WSG Wattens scheiterte. Im folgenden Jahr schied man ebenfalls in der ersten Runde aus, diesmal verlor man knapp gegen den Zweitligisten FC Blau-Weiß Linz.[2]

Der Aufstieg des Vereins ist direkt mit Christian Mayrleb verbunden, der im Juni 2011 als Spieler vom FC Pasching zu Stadl-Paura wechselte. Mit 1. Juli 2012 übernahm er die sportliche Leitung und mit 31. Oktober gleichen Jahres dann die Funktion des Spielertrainers, weshalb er ab Sommer 2013 nur mehr in der zweiten Mannschaft aushalf. In die Ära des ehemaligen Nationalspielers fielen somit die Meistertitel der Landesliga West (fünfte Liga) und der Landesliga Oberösterreich (vierte Liga) sowie der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga Mitte.[3] Nach Ende der Herbstmeisterschaft 2016 verließ Mayrleb aus finanziellen Gründen – Mayrlebs Ziel war der Aufstieg in die Erste Liga und dazu fehlte eine Million Euro, die Sponsoren ursprünglich zugesagt hatten – den Verein und wechselte zum ASKÖ Oedt, wobei er mit Florin Anitoui, Sorin Ciobanu und Bojan Musteci auch drei Stammspieler „mitnahm“.[4]

Der Zufall wollte es, dass der ATSV Stadl-Paura im ÖFB-Cup 2017/18 beim oberösterreichischen Cupsieger ASKÖ Oedt antreten musste und bei der von Mayrleb gecoachten Mannschaft eine 1:3 (0:1) Niederlage hinnehmen musste.[5]

Am 1. Juli 2017 wurde in Anlehnung an den SC Wiener Neustadt der Name des Stadions für die Saison 2017/18 verlost, womit aus dem bisherigen Maximilian-Pagl-Stadion die „Molto Luce Arena“ wurde. Insgesamt konnten 20 Lose verkauft werden.[6]

Kampfmannschaft

Sportliche Leitung

Stand: 20. Juli 2017[7]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Erich Renner 22.08.1968 Osterreich 12/2016 FC Wels
Co-Trainer Christoph Brummeier 15.12.1978 Osterreich 01/2017 SK Bad Wimsbach
Torwart-Trainer René Troll 24.03.1979 Osterreich Union Perg (Spieler)

Aktueller Kader

Stand: 20. Juli 2017[8]

Tor
01 Osterreich Moritz Lüftner
22 Osterreich Kevin Koch
24 Osterreich Deutschland Andreas Michl
 
 
 
 
Abwehr
02 Serbien Djordje Simikic
03 Osterreich Julian Friedl
06 Serbien Misel Danicic
14 Bosnien und Herzegowina Mustafa Botić
16 Osterreich Niklas Kölbl
21 Osterreich Dominik Stadlbauer (C)
 
Mittelfeld
04 Osterreich Jakob Promberger
07 Bosnien und Herzegowina Ismir Jamakovic
11 Spanien David Muro
12 Osterreich Tommy Schmidl
18 Osterreich Pascal Hofstätter
19 Osterreich Raphael Hofstätter
Osterreich Tarik Ramakic
Angriff
09 Osterreich Mario Petter
10 Spanien Adán Ravelo Expósito
20 Osterreich Agron Daka
08 Serbien Mihajilo Popovic
 
 
 

Transfers

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2017[9]
  • Niklas Kölbl (FC Juniors OÖ)
  • Moritz Lüftner (Union Gunskirchen)
  • Misel Danicic (FC Wels)
  • Jakob Promberger (SK Strobl)
  • Djordje Simikic (FK Radnicki Sremska Mitrovica)
  • Andreas Michl (WSC Hertha Wels)
  • Agron Daka (SV Waizenkirchen)
  • Mihajilo Popovic (MFK Lokomotiva Zvolen)
  • Tommy Schmidl (FC Wels)
  • Edvin Hodzic (Kapfenberger SV)

Mannschaften

Neben der Kampfmannschaft, die in der Regionalliga Mitte spielt, betreibt der Verein in der Saison 2017/18 weiters eine zweite Mannschaft, die in der Bezirksliga Süd die Meisterschaft bestreitet. Dazu kommt ein Frauenteam, das in einer Spielgemeinschaft mit der Sportunion Wolfern in der Oberösterreichischen Frauenliga antritt. Im Nachwuchsbereich ist der ATSV Stadl-Paura in einer Spielgemeinschaft mit Rot-Weiß Lambach in den Altersstufen U8 bis U16 aktiv.[10]

Einzelnachweise

  1. Nach Aufstieg: Defensive muss umgebaut werden nachrichten.at, am 24. Juni 2015, abgerufen am 2. November 2016
  2. Bittere 0:1-Heimniederlage im "Samsung-Cup" gegen Blau Weiß Linz (0:1) atsv-stadl-paura.at, am 17. Juli 2016, abgerufen am 2. November 2016
  3. Transfermarkt.at: Profil Christian Mayrleb (abgerufen am 21. Juli 2017)
  4. Bezirksblätter vom 10. Jänner 2017: ATSV Stadl-Paura trotz Wechselkarussell um Ruhe bemüht (abgerufen am 21. Juli 2017)
  5. Weltfussball.at: ASKÖ Oedt vs. ATSV Stadl-Paura 1:3 (abgerufen am 21. Juli 2017)
  6. Bezirksblätter vom 7. Juli 2017: ATSV Stadl-Paura: Neuer Stadionname für den ATSV Stadl-Paura (abgerufen am 21. Juli 2017)
  7. atsv-stadl-paura.at: Trainerteam (abgerufen am 20. Juli 2017)
  8. Transfermarkt.at: ATSV Stadl-Paura – Kader (abgerufen am 20. Juli 2017)
  9. Transfermarkt.at: ATSV Stadl-Paura – Transfers 2017/18 (abgerufen am 21. Juli 2017)
  10. ATSV Stadl-Paura: Nachwuchs (abgerufen am 21. Juli 2017)