unbekannter Gast
vom 14.04.2017, aktuelle Version,

Adina Vetter

Adina Vetter (geboren am 7. Februar 1980 in Berlin) ist eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin. Sie gehört seit 2006 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an.

Leben und Werk

Adina Vetter sammelte erste schauspielerische Erfahrungen bei P14 an der Berliner Volksbühne, unter der Leitung von Bruno Cathomas. 2004 schloss Vetter ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin ab, nachdem sie zuvor bereits in kleineren Rollen in Film und Fernsehen aufgetreten war und am Berliner Ensemble die Rolle der Sennerin in Ibsens Peer Gynt in einer Inszenierung von Peter Zadek übernommen hatte. 2003 war sie als Wendla in Wedekinds Frühlingserwachen unter der Regie von Ulrich Matthes zu sehen. 2004 debütierte sie als Luisa in einer Gisbert Jäkel-Inszenierung von Kabale und Liebe am Hans Otto Theater Potsdam.

Es folgte die Verpflichtung ans Wiener Burgtheater, wo sie im Mai 2006 als zweite junge Frau in Jon Fosses Schlaf debütierte, Regie führte Luc Bondy. 2006 übernahm sie die Helena in Shakespeares Sommernachtstraum, die König Lear-Inszenierung von Luc Bondy (2007) mit Gert Voss in der Titelrolle und Adina Vetter als Cordelia wurde auch fürs Fernsehen aufgezeichnet.

2010 wirkte sie in Beate Thalbergs Dokumentarfilm Meine Zeit wird kommen – Gustav Mahler in den Erinnerungen von Natalie Bauer-Lechner mit. Bei der Heidenreichstein’schen Literatur im Nebel gastierte die Schauspielerin im Jahr 2012 und las einen Text von Ljudmila Ulitzkaja. Vetter war auch in einer Reihe von Fernsehserien und einigen Kinofilmen zu sehen.

Im Oktober 2015 wurde bekannt, dass ihr Vertrag mit dem Burgtheater mit der Saison 2015/16 enden soll.[1]

Sie ist mit dem deutschen Schauspieler Lucas Gregorowicz verheiratet.

Weitere wichtige Rollen am Burgtheater

Film

Fernsehen

Hörspiel

Auszeichnung

  • 2013 Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis – Beste Nebenrolle (Chrysothemis in Hofmannsthals Elektra)

Einzelnachweise

  1. derStandard.at – Burgtheater: Raffalt spricht von "Säuberungswelle". Artikel vom 30. Oktober 2015, abgerufen am 31. Oktober 2015.