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vom 15.05.2017, aktuelle Version,

Adolf Ditscheiner

Apfelblüten

Adolf Gustav Ditscheiner (* 29. Juni 1846 Wien; † 12. Januar 1904 ebenda) war ein österreichischer Landschaftsmaler.

Ditscheiner studierte von 1866 bis 1873 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Albert Zimmermann und Eduard Peithner von Lichtenfels. 1871 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses.

Von 1876 bis 1878 setzte er sein Studium in München fort, danach kehrte er nach Wien zurück.

Ditscheiner war als Landschaftsmaler vor allem in den bayrisch-österreichischen Alpenländern, in der Schweiz und Südtirol tätig. Neben Emil Jakob Schindler gehört Ditscheiner zu den bedeutendsten Malern des österreichischen Stimmungsimpressionismus.

Er erhielt bei den Weltausstellungen in Wien (1873) und Chicago (1893) Auszeichnungen, wurde auch 1899 mit der Kleinen goldenen Staatsmedaille ausgezeichnet.

Nach seinem Tod 1904 fand im Wiener Künstlerhaus eine Gedenkschau statt.

Literatur

  • Hülmbauer, Elisabeth (Bearb.): Kunst des 19. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 19. Jahrhunderts, Bd. 1: A–E, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 1992, S. 201.
  • Nachruf. In: Wiener Zeitung, 16. Jänner 1904, S. 8 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz
  • Bénézit 1999
  • Busse 1977
  • Thieme/Becker 1907-1950
  • Witt Checklist 1978
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