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vom 17.06.2017, aktuelle Version,

Aferer Geisler

Aferer Geisler
Teile der Aferer Geisler – der höchste Berggipfel ist der Tullen

Teile der Aferer Geisler – der höchste Berggipfel ist der Tullen

Höchster Gipfel Tullen (2652 m s.l.m.)
Lage Südtirol, Italien
Teil der Peitlerkofelgruppe, Dolomiten
Koordinaten 46° 39′ N, 11° 46′ O
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Die Aferer Geisler oder Aferer Geiseln sind eine kleine Gebirgsgruppe in den Südtiroler Dolomiten (Italien).

Lage und Umgebung

Die Aferer Geisler sind der westliche Teil der Peitlerkofelgruppe in den Dolomiten. Im Süden werden sie durch das Villnößtal, im Norden durch das Aferer Tal, wo sich die Brixner Fraktion Afers befindet, begrenzt, im Osten enden sie an der Peitlerscharte, die sie vom Peitlerkofel trennt.

Die Aferer Geisler liegen hauptsächlich auf dem Gebiet der Südtiroler Gemeinde Villnöß, lediglich östliche Teile etwas oberhalb der Peitlerscharte gehören zu St. Martin in Thurn. Die höchstgelegenen Gebiete des Gebirgszugs sind im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz gestellt. Diese werden durch den Günther-Messner-Steig erschlossen.

Gliederung

Die Aferer Geisler sind ein relativ kurzer, schroffer und stark gegliederter Dolomit-Bergzug, der allerdings nach Westen lange bewaldete Ausläufer ins Eisacktal hinabsendet. Die bedeutendsten Gipfel der Aferer Geisler sind von Ost nach West: Ringspitze (2625 m s.l.m.), Wälscher Ring (2607 m s.l.m.), Tullen (2652 m s.l.m.) und Weißlahngrat (2494 m s.l.m.).[1][2]

Name

Der Name Aferer Geisler oder Geiseln ist eine moderne Prägung alpinistischer Kreise aus der Zeit um 1900. Er ist angelehnt an die auf der Südseite des Villnößtals gegenüberliegenden Geislerspitzen. In der lokalen Bevölkerung waren Teile der Gruppe zuvor als Rueffen/Ruefen oder schlicht Kofel bekannt.[1][2]

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Einzelnachweise

  1. 1 2 Hanspaul Menara und Josef Rampold: Südtiroler Bergtouren. Athesia, Bozen 1976, S. 178–179.
  2. 1 2 Egon Kühebacher: Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Die geschichtlich gewachsenen Namen der Gebirgszüge, Gipfelgruppen und Einzelgipfel Südtirols. Athesia, Bozen 2000, ISBN 88-8266-018-4, S. 18.