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vom 10.04.2018, aktuelle Version,

Aleksander Knavs

Aleksander Knavs
Personalia
Geburtstag 5. Dezember 1975
Geburtsort Maribor, SFR Jugoslawien
Größe 190 cm
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1993–1997 Olimpija Ljubljana 70 (5)
1997–2001 FC Tirol Innsbruck 113 (6)
2001–2004 1. FC Kaiserslautern 64 (3)
2004–2005 VfL Bochum 26 (1)
2005–2008 FC Red Bull Salzburg 30 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1993 Slowenien U-18 2 (0)
1993–1997 Slowenien U-21 17 (0)
1998–2006 Slowenien 66 (3)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Aleksander Knavs [alɛksandɛr knaʊ̯s] (* 5. Dezember 1975 in Maribor, SFR Jugoslawien) ist ein ehemaliger slowenischer Fußballspieler.

Vereinskarriere

Knavs begann seine Karriere 1993 beim slowenischen Hauptstadtklub Olimpija Ljubljana. Nach vier Jahren und zwei gewonnenen slowenischen Meisterschaften (1994, 1995) wechselte der Innenverteidiger 1997 nach Österreich zum FC Tirol Innsbruck. Dort wurde Knavs unter seinem größten Förderer Kurt Jara zum Stammspieler. Er gewann zweimal die österreichische Meisterschaft (2000, 2001) bevor er nach Deutschland weiterzog.

2001 unterschrieb er einen Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern. Dort konnte er zunächst überzeugen und wurde Kapitän. 2003 überwarf er sich aber mit dem damaligen Trainer Eric Gerets, woraufhin ein Wechsel Knavs zum VfL Bochum vereinbart wurde, der aber erst später bekanntgegeben wurde. Als der von Knavs geschätzte Trainer Kurt Jara Gerets ablöste, hatte der Wechsel schon festgestanden.[1]

Zur Saison 2004/05, nach 64 Ligaspielen für die Pfälzer, ging der Slowene zum VfL, bei dem er nur ein Jahr blieb, um 2005 seinem Lieblingstrainer Jara zu folgen, diesmal nach Salzburg zum von Dietrich Mateschitz übernommenen FC Red Bull Salzburg. Im Jahr unter Jara noch Stammspieler, fiel er beim nächsten Trainer Giovanni Trapattoni in Ungnade und kam nur mehr zu wenigen Einsätzen. Sein Vertrag lief bis Januar 2008, bis dahin versuchte Knavs sich beim Training fit zu halten. Als so genannte „Kaderleiche“ gewann er 2007 zum dritten Mal die österreichische Meisterschaft. Bis 2008 war er noch bei den Salzburgern unter Vertrag, ehe sein Vertrag auslief.

Internationale Karriere

Knavs debütierte für die slowenische Fußballnationalmannschaft am 5. Februar 1998 gegen Island, während eines Länderturnieres auf Zypern. Nach diesem Einsatz wurde er Stammspieler in der Viererkette der Slowenen für die Qualifikationsspiele der Fußball-Europameisterschaft 2000 in Niederlande und Belgien. Nachdem Slowenien sich durch den Play-Off-Triumph über Ukraine für die EM qualifizierte, wurde Knavs bei zwei Spielen der Endrunde eingesetzt. Er wurde gegen Spanien und Norwegen insgesamt für 102 Minuten eingesetzt. Slowenien schied in der Gruppenphase aus. Bei den Qualifikationsspielen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea gehörte Knavs ebenfalls zum Stamm der Slowenen. Nachdem Slowenien wieder durch einen Play-Off-Triumph (diesmal gegen Rumänien) sich für die WM-Endrunde qualifizieren konnte, war er diesmal Stammspieler bei der WM und bekam Spielzeit gegen Südafrika und Spanien. Für die nächsten beiden Endrunden – Fußball-Europameisterschaft 2004, Fußball-Weltmeisterschaft 2006 – gehörte Knavs abermals zum Stamm, aber Slowenien konnte sich nicht qualifizieren. Sein letztes Länderspiel machte er am 6. September 2006 in Sofia, bei der 0:3-Niederlage gegen Bulgarien.[2] Insgesamt spielte Aleksander Knavs 66 Mal für das slowenische Nationalteam und erzielte dabei drei Tore.

Erfolge

  • Aleksander Knavs auf der offiziellen Webpräsenz der slowenischen PrvaLiga (slowenisch)
  • Aleksander Knavs auf der offiziellen Webpräsenz des slowenischen Fußballverbandes (slowenisch)

Einzelnachweise

  1. der-betze-brennt.de: Knavs-Wechsel stand schon seit Monaten fest
  2. Knavs Alexander, Statistik über die Länderspielkarriere von Aleksander Knavs (slowenischsprachig)