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vom 27.03.2017, aktuelle Version,

Alfred Friedländer

Verirrt

Alfred Friedländer, ab 1889 Ritter von Malheim (* 21. September in 1860 Wien; † 9. April 1933 ebenda), war ein österreichischer Landschaftsmaler und Sohn des nobilitierten Malers Friedrich Friedländer (1825–1901).

Friedländer studierte seit 1874 an der Akademie der bildenden Künste Wien, seit dem 28. April 1881 an der Königlichen Akademie der Künste in München bei Wilhelm von Diez. Den Zeitraum von 1895 bis 1899 verbrachte Friedländer in Rom. Seit 1901 war er in Wien als freischaffender Künstler tätig.

Er schuf hauptsächlich kleinformatige, romantische Landschaftsbilder mit Szenen von Jagden, Raubüberfällen oder aus dem Dreißigjährigen Krieg.

Literatur

  • Friedländer, Alfred Ritter von Malheim. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 12, E. A. Seemann, Leipzig 1916, S. 457–458.
  • Heinz Schöny: Wiener Künstler-Ahnen. Genealogische Daten und Ahnenlisten Wiener Maler. Band 2: Biedermeier, Historismus, Impressionismus. Selbstverlag der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft „Adler“, Wien 1975, S. 275.
  • Heinz Schöny: Lebensdaten von Wiener Malern – neu oder berichtigt. In: Wiener Geschichtsblätter 44, 1989, S. 92.