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vom 23.03.2018, aktuelle Version,

Alszauberbrunnen

Der Alszauberbrunnen in Wien

Der Alszauberbrunnen ist ein Brunnen auf dem Elterleinplatz im 17. Wiener Gemeindebezirk Hernals.

Geschichte

Der Alszauberbrunnen wurde vom Bildhauer Karl Philipp gestaltet und am 5. Juni 1932 feierlich enthüllt.[1] Sein Standort auf dem Elterleinplatz befindet sich direkt über dem eingewölbten Bachbett der namensgebenden Als. Die Figuren des Schrammel-Quartetts wurden während des Zweiten Weltkrieges, 1943, eingeschmolzen, 1981 von Heribert Rath (1924–2007) anhand von Gipsmodellen neu gegossen und 1982 von Stadtrat Helmut Zilk wiederenthüllt.

Gestaltung

In einem runden Steinbecken erhebt sich ein Mittelsockel mit darauf stehenden Putten. Rund um den Sockel sind die vier Bronze-Sitzfiguren der Schrammelmusiker mit ihren Instrumenten Johann Schrammel (Violine), Paul Fiebrich (Violine), Alfred Rondorf (Kontragitarre) und Willi Strohmayer (Harmonika) angeordnet.[2] Der Brunnen ist ein Denkmal für die „Wasser der Als, Wiener Musik und Hernalser Alsegger Wein“ und steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).

Siehe auch

Literatur

  • Dehio-Handbuch Wien. X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk. Verlag Anton Schroll, Wien 1996
  • Stephanie Zabusch: Der Alszauberbrunnen. 1932 - 1992. Rund um den Elterleinplatz. Hrsg.: Bezirksmuseum Hernals. Wien 1992.
  Commons: Alszauberbrunnen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kleine Chronik. (…) Enthüllung des „Alszauber“-Brunnens. In: Neue Freie Presse, Abendblatt, Nr. 24328/1932, 6. Juni 1932, S. 5, Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp sowie
    (Bildunterschrift:) Im Wiener Gemeindebezirk Hernals (…). In: Wiener Bilder, 12. Juni 1932, S. 6, links oben. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrb.
  2. Alszauberbrunnen. In: Wien Geschichte Wiki. Abgerufen am 23. März 2018.