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vom 21.10.2017, aktuelle Version,

Andrea Limbacher

Andrea Limbacher
Andrea Limbacher 2014
Nation Osterreich  Österreich
Geburtstag 25. Juli 1989
Geburtsort Bad Ischl
Größe 162 cm
Gewicht 60 kg
Karriere
Disziplin Skicross
Verein ASKÖ Bad Goisern
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × 0 × 0 ×
 Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
0Gold0 Kreischberg 2015 Skicross
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 22. Dezember 2009
 Weltcupsiege 2
 Gesamtweltcup 17. (2014/15)
 Skicross-Weltcup 5. (2011/12)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Skicross 2 2 4
letzte Änderung: 15. März 2015

Andrea Limbacher (* 25. Juli 1989 in Bad Ischl) ist eine österreichische Freestyle-Skierin. Zu Beginn ihrer Karriere war sie Alpinskirennläuferin, jedoch ohne nennenswerte Erfolge. 2009 wechselte sie zum Freestyle-Skiing und spezialisierte sich auf die Disziplin Skicross. Ihren bisher größten Erfolg feierte sie mit dem Gewinn des Weltmeistertitels 2015 am Kreischberg.

Werdegang

Andrea Limbacher (vorne links) mit dem öster ­reichischen Ski-Cross-Team vor den Olympischen Spielen 2014

Im Dezember 2004 nahm Limbacher als 15-Jährige an ihren ersten FIS-Rennen teil. Das beste Ergebnis erzielte sie am 19. Dezember 2008 im FIS-Super-G von Haus im Ennstal mit Rang zwei hinter Kathrin Hölzl. Im März 2007 wurde sie Neunte in der Abfahrt bei den österreichischen Meisterschaften. Ihr letztes Alpinrennen bestritt sie im April 2009. Nach der Saison 2008/09 stieg sie auf die Disziplin Skicross um.

Limbacher startete am 22. Dezember 2009 erstmals im Freestyle-Skiing-Weltcup und erreichte bei ihrem ersten Skicross-Rennen in Innichen auf Anhieb Rang elf. Beim zweiten Rennen am 5. Jänner 2010 in St. Johann in Tirol schaffte sie es bis ins Semifinale, gewann danach das kleine Finale und erzielte mit Platz fünf ihre bisher beste Weltcupplatzierung. Nach zwei weiteren Platzierungen unter den besten 15 schaffte sie auch die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Vancouver. Am 23. Jänner 2010 stürzte sie beim Training für das Weltcuprennen in Lake Placid und zog sich dabei einen Kreuzbandriss im rechten Knie und einen Seitenbandeinriss zu. Trotz dieser Verletzung nahm sie an den Olympischen Spielen in Vancouver teil, schied im Achtelfinale aus und belegte Rang 24.

Am 11. Jänner 2012 gelang Limbacher mit Platz 3 in L’Alpe d’Huez die erste Weltcup-Podestplatzierung, den ersten Weltcupsieg konnte sie am 25. Februar 2012 in Götschen feiern. Der zweite Weltcupsieg folgte am 12. Jänner 2013 in Les Contamines. Vier Tage später erlitt sie beim Weltcuprennen in Megève einen Kreuzband- und Meniskusriss sowie Knorpelverletzungen im rechten Knie, worauf die Saison 2012/13 für sie vorzeitig zu Ende war.[1]

Am 25. Jänner 2015 gewann Limbacher überraschend die Goldmedaille bei ihrer Heim-WM am Kreischberg. Im Finale der letzten vier setzte sie sich hauchdünn vor der Französin Ophélie David und der Schweizer Titelverteidigerin Fanny Smith durch.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

Datum Ort Land
25. Februar 2012 Götschen Deutschland
12. Jänner 2013 Les Contamines Frankreich
20. Dezember 2015 Innichen Italien
28. Februar 2016 Bokwang Südkorea

Einzelnachweise

  1. Saisonende für Limbacher. Kleine Zeitung, 17. Jänner 2013, abgerufen am 18. Jänner 2013.