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vom 06.12.2016, aktuelle Version,

Andreas Gruber (Schriftsteller)

Andreas Gruber (2011)

Andreas Gruber (* 28. August 1968 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller, der vorrangig in den Genres Phantastik, Horror und Thriller schreibt.

Leben

Andreas Gruber studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg südlich von Wien. Ferner gibt er Schreibkurse und veröffentlicht über den kreativen Prozess des Schreibens. Seine Bücher wurden u.a. dreimal mit dem Vincent Preis und dreimal mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Der Versicherungsdetektiv Peter Hogart ermittelt in den beiden Romanen Schwarze Dame und Die Engelsmühle. Zuletzt erschienen die Romane Rachesommer, Todesfrist, Herzgrab, Todesurteil, Racheherbst und Todesmärchen, weitere Thriller für den Goldmann Verlag sind in Vorbereitung.

„Schriftstellerei bedeutet für mich, dass ich interessante Figuren erfinden darf, ohne in der Psychiatrie zu landen - und Menschen auf originelle Weise ermorden kann, ohne im Gefängnis zu landen. Aber sonst bin ich ein netter Kerl.“ (Andreas Gruber)

Werk

Andreas Gruber beschäftigt sich seit 1996 konkret mit dem Schreiben. Für das Magazin Space View verfasste er anfangs Autorenportraits, es folgten ab 1997 die ersten Kurzgeschichten für Fanzines wie Fantasia, Nocturno, Sagittarius, SOLAR-X und das Andromeda-SF-Magazin sowie in Literaturzeitschriften wie @cetera und DUM. 1999 erlangte seine Kurzgeschichte Das Planspiel den ersten Platz beim Literaturwettbewerb des NÖ Donaufestivals.

Seine Geschichten erschienen in zahlreichen Magazinen wie Alien Contact, Criminalis, Nocturno, Nova, Omen, phantastisch! und Space View sowie in Anthologien der Verlage Aarachne, Basilisk, Bejot, Bielefeld, Blitz Verlag, Eloy Edictions, lerato, midas publishing, Robert Richter, Schreiblust, Shayol, Storia, ubooks, Ulmer Manuskripte, VirPriV und Web-Site.

Viele seiner Werke und Geschichten sind mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet oder für diese nominiert. Sein Kurzgeschichtenband Der fünfte Erzengel erreichte etwa den 4. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2001, sein zweiter Erzählband Die letzte Fahrt der Enora Time wurde ein Jahr später in zwei Kategorien mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, ferner erlangte die Titelgeschichte den 2. Platz beim Deutschen Science Fiction Preis und den 3. Platz beim Kurd Laßwitz Preis. Sein Romandebüt Der Judas-Schrein belegte beim Deutschen Phantastik Preis 2006 in der Kategorie „Bestes Romandebüt“ den ersten und in der Kategorie „Bester Roman deutschsprachig“ den dritten Platz.

Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl)

  • 1998: 3. Platz beim Marburg Award für die Kurzgeschichte Duke Manór
  • 1999: 2. Platz beim Marburg Award für die Kurzgeschichte Corpus Laceraris
  • 1999: 1. Platz beim Literaturwettbewerb des NÖ Donaufestivals 1999 für die Kurzgeschichte Das Planspiel
  • 2002: 1. Platz beim Deutschen Phantastik Preis für die Kurzgeschichtensammlung Die letzte Fahrt der Enora Time
  • 2002: 1. Platz beim Deutschen Phantastik Preis für die Kurzgeschichte Die letzte Fahrt der Enora Time
  • 2002: 2. Platz beim Deutschen Science Fiction Preis für die Kurzgeschichte Die letzte Fahrt der Enora Time
  • 2002: 3. Platz beim Kurd-Laßwitz-Preis für die Kurzgeschichte Die letzte Fahrt der Enora Time
  • 2003: 1. Platz beim Hörbuch-Autorenwettbewerb für das Hörbuch Das Planspiel
  • 2006: 1. Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Roman Der Judas-Schrein (Kategorie: bestes Roman-Debüt)
  • 2006: 3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Roman Der Judas-Schrein (Kategorie: bester Roman deutschsprachig)
  • 2008: 1. Platz beim Vincent Preis als bester Autor
  • 2008: 1. Platz beim Vincent Preis für den Roman Das Eulentor
  • 2009: 1. Platz beim Vincent Preis für die Kurzgeschichte Die scharfe Kante des Geodreiecks
  • 2012: 2. Platz beim Vincent Preis für die Kurzgeschichte Rue de la Tonnellerie
  • 2015: Nominierung für den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für den Roman Todesurteil
  • 2016: Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis 2016 für den Roman Todesurteil
  • 2016: 1. Platz beim Leo-Perutz-Preis 2016 der Stadt Wien für den Roman Racheherbst
  • 2016: 1. Platz beim Skoutz Award 2016 für den Roman Racheherbst
  • 2016: 1. Platz bei der Herzogenrather Handschelle 2016 für den Roman Racheherbst

Bibliografie

Romane

Thriller

Peter Hogart Reihe

Walter Pulaski Reihe

Maarten S. Sneijder Reihe

Kurzgeschichtenbände

  • Die letzte Fahrt der Enora Time (Shayol Verlag, 2003)
  • Der fünfte Erzengel (Shayol Verlag, 2004)
  • Jakob Rubinstein (Basilisk Verlag, 2003)
  • Ghost Writer (Shayol Verlag, 2011)
  • Northern Gothic (Luzifer-Verlag, 2015)
  • Apocalypse Marseille (Luzifer-Verlag, 2016)