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vom 27.03.2017, aktuelle Version,

Andreas Jilly

Andreas Jilly

Andreas Jilly (* 18. Jänner 1992 in Santiago de Chile) ist ein österreichischer Hochschul- und Bezirkspolitiker. Seit 2015 ist er Bundesobmann der AktionsGemeinschaft[1][2] und seit 2014 Vizepräsident des Akademischen Forums für Außenpolitik und die Vereinten Nationen.[3]

Leben

Andreas Jilly wurde als Sohn des österreichischen Botschafters Wolfgang Jilly und Susanne Jilly in Santiago de Chile geboren. Nach dem Besuch der Theresianischen Akademie studierte er Physik, Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften in Wien

Politischer Werdegang

Jilly ist Mitglied der Jungen ÖVP in der Josefstadt (Wien). Er hatte dort von 2013 bis 2016 die Geschäftsführung inne. 2012 wurde er als Generalsekretär des Akademischen Forums für Außenpolitik und die Vereinten Nationen eingesetzt und 2014 wurde er beim AFA zum Vizepräsidenten gewählt und ist damit Teil des Bundespräsidiums. 2015 kandidierte er bei der ÖH-Wahl auf der Bundesliste der AktionsGemeinschaft und wurde im Sommer nach der Wahl zum Bundesobmann gewählt.[4] Ab 2016 vertritt er Österreich als Delegationsführer bei den European Democrat Students. Im April 2016 wurde er zum Bezirksobmann Stellvertreter der Jungen ÖVP Josefstadt gewählt.[5] Bei der Wahl der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft 2017 kandidiert Jilly als einer der drei bundesweiten Spitzenkandidaten für die AktionsGemeinschaft.[6][7][8]

Politische Positionen

Auf Bezirksebene setzt sich Jilly für die Unterstützung von Jungunternehmern und die Stärkung von lokalen Klein- und Mittelbetrieben ein. Laut eigenen Angaben vertritt er vor allem junge Menschen und fordert die Unterstützung von jungen Familien und jungen Künstlern. Auf hochschulpolitischer Ebene setzt sich Andreas Jilly dafür ein, dass ÖH-Beiträge nur für die "Interessen der Studierenden" und für alles, was in einem "direkten Zusammenhang mit dem Studium" steht, verwendet wird. Kritisiert wird von ihm vor allem der angebliche Missbrauch von ÖH-Geldern durch die anderen Fraktionen.[9] Er spricht sich für Zugangsbeschränkungen in Form eines "fairen" Aufnahmetests aus, betont aber, dass dies nur eine "kurzfristige Lösung zur Qualitätssicherung" sei, weil das langfristige Ziel die Ausfinanzierung des Hochschulsektors ist.

In der Hochschulpolitik legt er einen Schwerpunkt auf die europäische Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und deren Vertretern.[10]

Sowohl auf Bezirksebene als auch auf der hochschulpolitischen Bundesebene setzt sich Jilly laut eigenen Angaben für die verstärkte Verwendung von regionalen Produkten ein, um die Umwelt zu schonen und heimische Unternehmer und Landwirte zu unterstützen.[11]

Sonstiges

Andreas Jilly ist Mitglied des Rotaract Clubs Wien-Graben und der katholischen Studentenverbindung kaV Norica Wien.

Einzelnachweise

  1. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150810_OTS0006/andreas-jilly-zum-neuen-bundesobmann-der-aktionsgemeinschaft-gewaehlt
  2. http://derstandard.at/2000020492575/Neue-Vorsitzende-bei-Schuelerunion-und-Aktionsgemeinschaft
  3. http://afa.at/afateam.htm
  4. http://aktionsgemeinschaft.at/wp/dein-team/
  5. http://jvpwien.at/jvp8/team/
  6. http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/oehwahl/5187814/AG-draengt-auf-Zugangsbeschraenkungen
  7. http://www.tt.com/home/12772949-91/%C3%B6h-wahl-ag-will-studium-zur-besten-zeit-des-lebens-machen.csp
  8. http://derstandard.at/2000054617659/Aktionsgemeinschaft-fuer-oesterreichweites-Oeffi-Ticket
  9. http://www.heute.at/news/politik/AG-fordert-Ruecktritt-von-OeH-Wirtschaftsreferenten;art23660,1278931
  10. http://afa.at/globalview/2015-3/GV2015-3-22-Bildung.pdf
  11. http://www.topagrar.at/home/Mehr-regionale-Lebensmittel-an-Oesterreichs-Unis-gefordert-2826195.html