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vom 01.01.2017, aktuelle Version,

Andreas Liebmann

Andreas Liebmann, 2012 in Quito

Andreas Liebmann (* 6. August 1967 in Graz) ist ein österreichischer Diplomat; er war von 2008 bis 2012 der österreichische Botschafter in Kolumbien.

Leben

Andreas Liebmann wurde 1993 an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Graz promoviert. Er ist verheiratet und hat einen Sohn und zwei Töchter.

Beruflicher Werdegang

Nach seiner Tätigkeit 1994 in der Sektion Entwicklungszusammenarbeit des österreichischen Bundeskanzleramtes, wechselte er 1995 in die Sektion Entwicklungszusammenarbeit des Außenministeriums. Von 1997 bis 1999 war er in der Ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union in Brüssel tätig, von 2000 bis 2004 im Außenministerium für das Kabinett der Bundesministerin Benita Ferrero-Waldner. Von 2004 bis 2008 war er Gesandter an der österreichischen Botschaft in Moskau.[1]

Seit 2008 war Andreas Liebmann als Nachfolger von Hans-Peter Glanzer österreichischer Botschafter in Kolumbien mit zusätzlicher Akkreditierung in Ecuador und Panama. Er wurde aufgrund der Schließung der Botschaft im April 2012 nach Wien zurückgerufen (nach Schließung der Botschaft in Bogotá ist die österreichische Botschaft in Lima für Kolumbien zuständig).

Auszeichnungen

Veröffentlichungen

  • Leitfaden zur europäischen Entwicklungszusammenarbeit. Schriftenreihe „Europa“ des Bundeskanzleramtes – Band 3, Verlag Österreich, Wien 1993, ISBN 978-3-7046-0418-7.
  • Handbuch der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Verlag Österreich, Wien 1994, ISBN 3-7046-0496-8.
  • Mitherausgeber, zusammen mit Werner Amon: Dimensionen 2000: Umwelt, Friede und Entwicklung. Holzhausen, Wien 1997, ISBN 3-900518-57-2.
  Commons: Andreas Liebmann  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Lebenslauf auf der Website des österreichischen Außenministeriums vom 11. Mai 2012 (nicht mehr online)
  2. Eintrag Liebmanns bei Who is Who in Österreich