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vom 09.06.2016, aktuelle Version,

Andreas Pichler

Andreas Pichler (* 10. August 1967 in Bozen Südtirol, Italien) ist ein Regisseur und Autor.

Leben

In Bozen absolvierte Pichler die Schule für Fernsehen und Film ZeLIG, studierte später an der Universitá degli Studi di Bologna Film- und Kulturwissenschaften. Mit einem Magister in Philosophie schloss er seine Studien an der Freien Universität Berlin ab. Er realisierte mehrere Kurz- und Tanzfilme sowie Videoinstallationen während seiner Studienzeit. Seit Ende der 1990er Jahre arbeitet er hauptberuflich im Bereich Dokumentarfilm, seit 2012 ebenso im Bereich Spielfilm. Viele seiner Filme waren auf zahlreichen internationalen Festivals zu sehen und haben Preise gewonnen.

Im Jahre 2004 gewinnt er mit dem Dokumentarfilm Call me Babylon über die Arbeit in Callzentren den Grimme-Preis. Im selben Jahr gründete er zusammen mit Valerio B. Moser Miramonte Film als kreative Werkstätte, die Dokumentarfilme entwickelt und international produziert. Andreas Pichler arbeitet international vernetzt in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. 2012 gründet er mit Karl Baumgartner und anderen die ECHO Film und ist auch im Bereich Spielfilm tätig.[1]

Werke (Auswahl)

  • 1997: Bolzano : Bozen - Geschichten einer Heimatstadt (Dokumentarisches Video)
  • 2001: Mirabella - Sindelfingen (Dokumentarfilm)
  • 2002: Max Reger – Musik als Dauerzustand (Dokumentarfilm)
  • 2003: Alles was ich brauch - Leben zwischen 15 und 18 (TV-Dokumentarfilm)
  • 2003: Call me Babylon (Dokumentarfilm)
  • 2003: Belly Dance (Tanzfilm)
  • 2005: Meine 3 Zinnen (Dokumentarfilm)
  • 2006: Franco D'Andrea Jazz Pianist (Dokumentarfilm, Miramonte Film)
  • 2006: August auf der Flucht (TV-Dokumentarfilm)
  • 2007: Alles was ich brauch - Vier Jahre später (TV-Dokumentarfilm)
  • 2008: 24h berlin (24 Stunden-TV-Format)
  • 2008: Der Pfad des Kriegers (Kino-Dokumentarfilm)
  • 2009: NATO`s secret armies (TV-Dokumentation)
  • 2010: Mit der Seilbahn in den Himmel (TV-Dokumentarfilm-Serie)
  • 2011: Einer von uns - Reise in ein populistisches Italien (TV-Dokumentarfilm)
  • 2012: Das Venedig Prinzip (Kino-Dokumentarfilm)
  • 2012: Die Lithium Revolution (TV-Dokumentarfilm)
  • 2013: Die Akte Pasolini (TV-Dokumentarfilm)
  • 2014: Europe for Sale (Dokumentarfilm)

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Andreas Pichler. miramontefilm.com. Abgerufen am 1. Juli 2012.
  2. Grimme-Preis 2004 – Call me Babylon: Inhaltsangabe und Jurybegründung. grimme-institut.de. Abgerufen am 1. Juli 2012.