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vom 04.08.2016, aktuelle Version,

Anton Kolb

Anton Kolb (* 30. November 1931 in Haus (Steiermark); † 27. Juli 2016[1]) war ein österreichischer römisch-katholischer Theologe.

Leben

Kolb studierte von 1952 bis 1957 katholische Theologie an der Universität Graz. 1956 wurde Kolb zum Priester geweiht. Von 1961 bis 1965 studierte Kolb Philosophie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Seit 1970 war Kolb Professor für Philosophie an der Katholischen-Theologischen Fakultät der Universität Graz.[2]

Werke (Auswahl)

  • Universität und Gesellschaft., Verlag Kienreich, Graz 1980
  • Wissenschaft – Bildung – Gesellschaft, Verlag Kienreich, Graz 1980
  • Theologie im Dialog. Gesellschaftsrelevanz und Wissenschaftlichkeit der Theologie. Festschrift zum 400-Jahr-Jubiläum der Katholisch-Theologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität in Graz, Styria, Graz 1985
  • Zur Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungspolitik, Graz 1993
  • Die Rolle der österreichischen Universitäten bei der Bewahrung von Kulturgütern, Eigenverlag, Graz 1994
  • Cyberethik. Verantwortung in der digital vernetzten Welt, (gemeinschaftlich mit Reinhold Esterbauer, Hans-Walter Ruckenbauer), Kohlhammer, Stuttgart 1998
  • Die Fluchtgesellschaft im Netz. Neuer Ethik-Kodex für das Internet, Lit, Münster 2001
  • Lebensweisheit / Kritik am Zeitgeist. Aphorismen und Gedichte, Lit, Münster 2004
  • Wider die Materialisten, Deterministen und Konstruktivisten. Kritik in Form von Hexametern, Lit, Wien 2008

Preise und Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Hans Peter Hurka: Anton Kolb ist heimgegangen. In: www.zeitgemaess-glauben.at. Abgerufen am 4. August 2016.
  2. Universität Graz:Anton Kolb