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vom 28.03.2018, aktuelle Version,

Anton Mattle

Anton Mattle (2015)

Anton Mattle (* 10. März 1963 in Zams) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP). Er ist seit 2003 Abgeordneter zum Tiroler Landtag und seit dem 24. Mai 2013 erster Landtagsvizepräsident.

Ausbildung und Politik

Anton Mattle wurde am 10. März 1963 als zweites von vier Kindern geboren und wuchs am elterlichen Hof in Galtür auf. Er besuchte 1969 bis 1973 die Volksschule in Galtür und wechselte danach an die Hauptschule Kappl. 1977/78 besuchte Mattle die Landwirtschaftliche Lehranstalt Imst. Nach der Pflichtschule begann Mattle eine Lehre als Elektroinstallateur, die er 1982 mit der Lehrabschlussprüfung beendete. Nach dem Abschluss der Werkmeisterschule für Elektrotechnik in Innsbruck (1984) legte Mattle 1987 die Lehrabschlussprüfung für Radio- und Fernsehtechniker ab. 1989 wurde die Ausbildung durch die Meisterprüfung für Radio- und Fernsehtechniker komplettiert.

Nach dem Abschluss der Lehre war Mattle als Elektroinstallateur und als Elektromonteur tätig. Er war zwischen 1985 und 1991 als Meister der Elektrotechnik tätig und gründete 1991 die Firma Elektro Mattle. Er beschäftigt acht Mitarbeiter.

Politik

Anton Mattle stieg 1986 als 23-jähriger Funktionär der Jungbauern mit der Liste Landjugend und Bauern in den Gemeinderat von Galtür ein. Bis 1992 war er Bürgermeister-Stellvertreter in Galtür. Seit 1992 bekleidet er das Amt des Bürgermeisters. Er wurde 2003 zum Bezirksobmann des Bezirks Landeck gewählt. Am 21. Oktober 2003 zog Mattle als Spitzenkandidat der Tiroler Volkspartei für den Bezirk Landeck in den Tiroler Landtag ein. Bei den Landtagswahlen 2008 und 2013 konnte Mattle seinen Erfolg wiederholen.

Am 24. Mai 2013 wurde Mattle erstmals zum Landtagsvizepräsidenten des Tiroler Landtages gewählt, am 28. März 2018 wurde er in seiner Funktion bestätigt.[1]

Privates

Mattle ist verheiratet und hat drei Kinder.

  Commons: Anton Mattle  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. orf.at: Schwarz-grüne Regierung angelobt. Artikel vom 28. März 2018, abgerufen am 28. März 2018.