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vom 09.04.2018, aktuelle Version,

BK Klosterneuburg

BK Klosterneuburg
Vereinsdaten
Anschrift: Sportunion Basketballklub Klosterneuburg
In der Au (Happyland)
3400 Klosterneuburg
Website: www.bk-klosterneuburg.at
Fotowebsite: fotos.dbba.at
Gründungsjahr: 1952
Liga: Herren: Admiral Basketball Bundesliga
Damen: Austrian Slovak Women
000000000 Basketball League
Obmann: Werner Sallomon
Spielstätte: Freizeitzentrum Klosterneuburg
("Dukes‘s Castle")
Dressenfarben: Heimspiele: Weiß
Auswärtsspiele: Schwarz
Heimspiel-Infoblatt: BK-Backcourt
Gewonnene Titel
Meister (Herren): 1978, 1983, 1984, 1985, 1986,
1987, 1988, 1989, 1990, 2012
Meister (Damen): 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003
Cup (Herren): 2013
Supercup (Herren): 2012, 2013
Europacup-Teilnahmen
Europapokal der
Landesmeister (Herren)
:
1978/79, 1983/84, 1984/85, 1985/86
1986/87, 1987/88, 1988/89, 1989/90
1990/91 (5—21)
Korać-Cup (Herren): 1991/92, 1998/99 (0—4)

Der Basketballklub Klosterneuburg ist ein Basketballverein aus Klosterneuburg, dessen Herrenmannschaft, die Dukes, in der höchsten österreichischen Spielklasse der ÖBL spielt. Das Damenteam, die Duchess, spielt in der AWBL bzw. ASWBL. Mit insgesamt zehn Meistertiteln der Herren, zuletzt in der Saison 2011/2012, und sechs Meistertiteln der Damen ist Klosterneuburg einer der erfolgreichsten Basketballvereine in Österreich. Die aktuelle Spielsaison 2016/17 schlossen die Dukes mit vier Siegen und 28 Niederlagen.

Geschichte

Der seit 1952 bestehende Traditionsverein wurde als Sektion des Klosterneuburger SV gegründet und hat seitdem die Landschaft des österreichischen Basketballs erheblich geprägt.

Nach zahlreichen Fusionen mit anderen ortsansässigen Klubs stieg der BK Klosterneuburg 1970 in die Bundesliga auf. Die Mannschaft ist seither durchgehend in der obersten Spielklasse vertreten.

Die 1980er werden als die goldenen Jahre der Klosterneuburger Basketballer bezeichnet: 1978 konnte der Meistertitel zum ersten Mal errungen werden (BK NÖ Klosterneuburg). Und in den Jahren 1983 bis 1990 gelang es, achtmal in Folge den Meistertitel zu gewinnen.

Auch im gesellschaftlichen Leben ist der Basketballverein seit Jahrzehnten fester Bestandteil in Klosterneuburg. Der "Basketballheurige" zu Leopoldi (15. November) ist jedes Jahr ein Highlight.

Ab der Saison 2004/05 erfolgt ein Neustart des Klubs unter der Führung von Werner Sallomon. Dabei versuchte Klosterneuburg, verstärkt österreichische Nachwuchsspieler zu forcieren und einen österreichischen Weg innerhalb der Liga zu gehen, der an die Gegebenheiten der österreichischen Liga angepasst ist.

Ab 2011 gelang endgültig der Wiederaufstieg zu den besten Teams Österreichs. Nach 22 Jahren gewann Klosterneuburg wieder den Meistertitel 2012. In einer engen Serie gegen die Gmunden Swans gewannen sie die Best of 5 Serie 3:1. Weiters gewannen sie den Supercup 2012, sowie den Chevrolet Cup 2013. Damit erreichten sie als zweite österreichische Mannschaft das "Titel-Triple". Einen weiteren Titel erreichten sie mit dem Supercup 2013.[1]

Bundesligamannschaft 2017/18

Teamfoto BK Klosterneuburg Dukes
Kader der BK Dukes Klosterneuburg in der Saison 2017/2018
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
4 Osterreich Timur Bas 29.12.1994 200 cm
5 Osterreich Christoph Leydolf 19.05.1999 191 cm BK Klost.
6 Osterreich Paolo Pettinger 26.02.1997 203 cm
8 Serbien Predrag Miletic 17.08.1984 193 cm BC Vienna
9 Osterreich Clemens Leydolf 12.02.1996 182 cm BK Klbg.
10 Osterreich Lennart Burgemeister 10.04.1996 193 cm BK Klbg.
11 Osterreich Fabricio Vay 26.03.1986 207 cm BK Klbg.
12 Osterreich Christoph Greimeister 12.05.1990 209 cm BC Vienna
13 Bosnien und Herzegowina Edin Bavcic 05.06.1984 210 cm (C)
14 Osterreich Valentin Bauer 13.04.1994 184 cm BK Klbg.
15 Osterreich Konstantin Kolonovicsl 13.06.1999 188 cm BK Klost.
16 Osterreich Haris Purkovic 29.01.1996 191 cm BK Klbg.
17 Osterreich Julian Alper 06.05.2000 183 cm BK Klost.
18 Deutschland Oguz Kilic 03.05.1997 188 cm
19 Osterreich Jurica Blazevic 28.09.1994 199 cm BC Vienna
Trainer
Nat. Name Position
Kroatien Ante Perica Head-Coach
Osterreich Damir Zeleznik Ass-Coach
Legende
Abk. Bedeutung
Mannschaftskapitän
Nr. Trikotnummer
Nat. Nationalität
A-Nat Nationalspieler
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 5. November 2018

Starting Five

Point Guard Shooting Guard Small Forward Power Forward Center
Valentin Bauer Predrag Miletic Lennard Burgemeister Fabricio Vay Edin Bavcic

Spielstätte

Die Mehrzweckhalle des Freizeitzentrums Happyland liegt im Klosterneuburger Aupark, einem Erholungsgebiet in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Klosterneuburg-Kierling. Die BK Dukes tragen dort seit 1979 ihre Heimspiele aus. Die Basketballhalle ist bei den Fans auch als "Dukes's Castle" bekannt. Im Sommer 2014 wurde die Halle generalsaniert. Neue Tribünen, ein HD-fähiges Licht und viele weitere technische Neuerungen garantieren ein modernes Zuschauererlebnis für die weiteren Jahre.

Namensgebung

Der Verein heißt Basketball Klosterneuburg.

Das Bundesliga-Herrenteam heißt Dukes („Herzöge“), das Bundesliga-Damenteam heißt Duchess („Herzogin“), während die zweite in der Landesliga Niederösterreich spielende Mannschaft Sixers („Sechser“) heißt, die auch im Niederösterreich Cup antritt. Die Nachwuchsteams der Buben und der jungen Erwachsenen heißen unter Hinzufügung der Höchstaltersgrenze Basketdukes („Korbherzöge“) und die Mädchen heißen Basketduchess („Korbherzogin“).

Beide Bundesliga-Teams haben oder hatten Namenssponsoren, die in Österreich sehr häufig wechseln können. Auf Grund der Natur des zeitlich (eng) begrenzten Namenssponsorings, dessen Erwähnung nach Ablauf der Vertragslaufzeit nicht mehr stattfinden soll bei gleichzeitig mangelhafter Geschichtsschreibung, finden sich selten belastbare Namenskonventionen. Die Damen spielten bereits als „BK Tecto Klosterneuburg“, „BK Hornets Klosterneuburg“, „BK Systemlogistik Duchess“ oder „BK Jocher's Duchess“, während die Herren schon die „BK Kalendermacher Klosterneuburg“ oder die „yourgoody Dukes“ (Bedeutung leider unbekannt) waren.

Damen

Im Gegensatz zum Herren-Team des BK Klosterneuburg, den Dukes, sind nicht die Spielerinnen selbst, sondern das Damen-Team als ganzes eine Herzogin (=Duchess). Die Damen wurden von 1998 bis 2003 sechsmal in Serie Meisterinnen der Austrian Women Basketball League.

Nachwuchs

Die Basketdukes bzw. Basketduchess sind der Nachwuchs-Zweigverein des BK Klosterneuburg und beschäftigen sich mit der Betreuung von Jugendlichen. Es werden Burschen ab 8 Jahren durchgängig in allen Altersstufen betreut (U10, U12, U14, U16, U19). Auch bei der Basketduchess boomt der Mädchen-Basketball. Zur Zeit gibt es Mädchen-Teams für die Altersstufen von 10 bis 19 Jahren.

Im Jahre 2006 wurde die Nachwuchsarbeit des Vereins im Basketballmagazin „Fullcourtpress“ zur besten Österreichs gewählt. Nach einem Punktesystem wurde die Anzahl der Erfolge in der ÖMS (Österreichische Meisterschaft) und die Anzahl der Mannschaften gewertet.

Erfolge

Die Basketballer aus Klosterneuburg haben im Jahr 1978 zum ersten Mal den Meistertitel erringen können. Von 1983 bis 1990 gelang es ihnen, achtmal in Folge den Titel zu holen. In den Jahren 1983 und 1986 konnte der Donaupokal gewonnen werden. Sie stellten damit das dominiereste Team des österreichischen Basketballsports der 80er Jahre dar.

Die Duchess gewann den Meistertitel der Damen sechsmal von 1998 bis 2003.

2012 gewannen die Dukes nach 22 Jahren wieder den Meistertitel, den Supercup 2012 sowie 2013 den Chevrolet Cup. Damit erreichten sie als zweite österreichische Mannschaft das "Titel-Tripel". Im Herbst 2013 konnten sie den Titel im Supercup 2013 verteidigen. Damit erreichten sie von den letzten fünf möglichen Titeln vier.

Einzelnachweise

  1. N.N.: Club. Aus: BK Klosterneuburg—Website; Klosterneuburg, 2017. Abgerufen am 3. Oktober 2017.