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vom 09.10.2016, aktuelle Version,

Benjamin Ortner

Basketballspieler
Benjamin Ortner
Spielerinformationen
Geburtstag 16. März 1983
Geburtsort Innsbruck, Österreich
Größe 206 cm
Position Power Forward /
Center
College MetroState Denver
Vereinsinformationen
Verein Montepaschi Siena
Liga Lega Basket Serie A
Vereine als Aktiver
2001–2005 Vereinigte Staaten MetroState Roadrunners (NCAA II)
2005–2008 Italien Pallacanestro Reggiana
2008–2009 Italien Pallalcesto Amatori Udine
2009–2011 Italien Pallacanestro Cantù
2011–2012 Italien Benetton Treviso
000002012 Deutschland LTi Gießen 46ers
2012–2014 Italien Montepaschi Siena
Seit002014 Italien Reyer Venezia Mestre
Nationalmannschaft
Seit002005 Österreich

Benjamin Ortner (* 16. März 1983 in Innsbruck) ist ein österreichischer Basketballspieler. Bis auf eine kurze Zeit im Jahr 2012, als er für den deutschen Bundesligisten LTi Gießen 46ers spielte, ist der auf den Positionen Power Forward und Center einsetzbare Ortner seit 2005 in Italien aktiv.

Karriere

Während seines Studiums 2001 bis 2005 in den Vereinigten Staaten spielte Ortner zusammen mit dem unter anderem aus der deutschen Basketball-Bundesliga bekannten Mark Worthington für die Basketballmannschaft des Metropolitan State College of Denver und gewann 2002 die Meisterschaft in der NCAA Division II. Er konnte sich bei den Roadrunners als guter Shotblocker auszeichnen und hält den Teamrekord für die meisten Blocks in einem Spiel.[1] Nach seinem Studium wechselte Ortner zu Pallacanestro Reggiana, wo er zwei Jahre in der Serie A sowie ein Jahr in der LegADue spielte. Anschließend spielte er für Pallalcesto Amatori Udine, dessen Abstieg aus der Serie A er aber nicht verhindern konnte. Ortner blieb jedoch in der höchsten italienischen Spielklasse und unterschrieb beim Traditionsklub Pallacanestro Cantù. Mit diesem Verein qualifizierte er sich auf Anhieb für die Playoffs, verletzte sich jedoch bereits in deren Auftaktbegegnung[2] und konnte in den Playoffs nicht mehr eingesetzt werden. In der folgenden Saison erreichte Ortner mit Cantù sowohl in der italienischen Meisterschaft als auch im Pokal das Finale, was für die Spielzeit 2011/12 die Teilnahme des Vereins an der Euroleague bedeutete. Ende 2011 folgte ein Wechsel zu Benetton Treviso und damit Ortners nächste Karriestation in Italien.

Nachdem er im Sommer 2012 zunächst keinen neuen Verein gefunden hatte, wurde Ortner von den LTi Gießen 46ers aus Deutschland verpflichtet. Dort erhielt er einen Vertrag über drei Monate und sollte aufgrund von Verletzungsproblemen aushelfen. Ortner lief in vier Spielen für die Hessen auf und erhielt anschließend ein Angebot von Montepaschi Siena. Er nahm dieses an und wechselte zurück nach Italien.[3] In dieser Saison gewann Ortner mit Siena sowohl die italienische Meisterschaft als auch den Pokal und erreicht in der Euroleague die Top 16. Die Titel wurden Siena 2016 jedoch wieder aberkannt.[4]

Zum Auftakt der Saison 2013/14 konnte Ortner mit Siena den Sieg im italienischen Supercup feiern. In der Euroleague verfehlte man jedoch den Einzug in die Top 16 und verpasste anschließend auch in der Eurocup Zwischenrunde (der sog. Last 32) den Einzug ins Achtelfinale. Auch in dieser Saison erreichte Ortner mit Siena das italienische Pokalfinale, musste sicher aber diesmal Banco di Sardegna Sassari geschlagen geben. In der Meisterschaft belegte man am Ende des Grunddurchgangs den zweiten Platz und schaffte auch in den Playoffs den Einzug ins Finale, wo man in der Best-Of-Seven Serie nach 0-2 Rückstand nochmal 3-2 in Führung gehen konnte. Am Ende musste sich Ortner aber mit Siena 3-4 dem neuen italienischen Meister EA7 Emporio Armani Milano geschlagen geben. Da Siena aufgrund finanzieller Probleme in der Saison 2014/15 nicht an der Euro League und der Serie A teilnehmen wird, war es absehbar, dass Ortner den Verein verlassen würde.

Für die Saison 2014/15 wechselte Ortner innerhalb der Serie A zu Reyer Venezia Mestre.[5]

Erfolge & Titel

  • Italienischer Meister: 2013 (Titel aberkannt)
  • Italienischer Pokalsieger: 2013 (Titel aberkannt)
  • Italienischer Supercupsieger: 2013 (Titel aberkannt)
  • Euroleague Top 16: 2013
  • NCAA Division II Champion: 2002

Einzelnachweise

  1. GoMetroState.com: Men’s Basketball 2009–10 Media Guide (englisch), PDF (3,5 MB), abgerufen am 7. Juni 2010
  2. Ortner fehlt im 2. Viertelfinale
  3. Frankfurter Neue Presse: Wechsel nach Italien: Benjamin Ortner verlässt Gießen 46ers | Frankfurter Neue Presse. Abgerufen am 18. Juli 2016.
  4. Sienas Meistertitel aberkannt, Sport1 vom 7. Oktober 2016
  5. L’Umana Reyer comunica ufficialmente l’ingaggio di Benjamin Ortner. In: reyer.it. Abgerufen am 8. Juli 2014.