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vom 21.04.2018, aktuelle Version,

Bergwerk Villanders

Handgeschlägeltes Flügelort des Elisabeth-Stollens
Logo Bergwerk Villanders

Das Bergwerk Villanders bei Villanders in Südtirol Dolomiten war im Mittelalter eines der bedeutenden Bergwerke Tirols.

Geschichte

Das Bergwerk hat eine sehr lange und bewegte Geschichte.[1] Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde es in der Mitte des 12. Jahrhunderts.[2] Im Mittelalter gehörte das Bergwerk im Eisacktal zu den bedeutendsten Bergbaugebieten in Tirol. Abgebaut wurden vor allem Silber, Kupfer und Blei obwohl im Gestein des Pfunderer Berges über 75 verschiedene Mineralarten vorkommen.

Nachdem es im Laufe der Geschichte Blütezeiten aber auch magere Jahre erlebt hatte und oft den Besitzer wechselte, wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts schließlich stillgelegt und geriet langsam in Vergessenheit. Im Jahr 1997 begann der Kultur und Museumsverein Villanders das verlassene Bergwerk wieder auszubauen um es für Besucher zugänglich zu machen. Es zählt nun zu den wenigen Südtiroler Bergwerken, welche von der Öffentlichkeit besichtigt werden können.

Museum Bergwerk Villanders

Das Bergwerk bietet einen guten Einblick in die Zeit unserer hart arbeitenden Vorfahren. Bei den angebotenen Führungen kann man außerdem viel über den Abbau von Erz lernen und einen Einblick in das 40 km lange Netz aus historischen und neueren Stollen erlangen.[3]

  • Bergwerk Villanders. Schaubergwerk Villanders. In: bergwerk.it. Bergwerk Villanders, abgerufen am 6. Dezember 2015.

Einzelnachweise

  1. Geschichte. Bergwerk Villanders, abgerufen am 15. Oktober 2016.
  2. Die erste urkundliche Erwähnung. Bergwerk Villanders, abgerufen am 15. Oktober 2016.
  3. Führungen und Preise - Bergwerk Villanders. Bergwerk Villanders, abgerufen am 15. Oktober 2016.