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vom 24.01.2019, aktuelle Version,

Bernhard Braun (Philosoph)

Bernhard Braun (* 1955 in Hall in Tirol) ist ein österreichischer römisch-katholischer Philosoph.

Leben

Er studierte Chemie in Innsbruck und ab 1976 Philosophie an den Theologischen Fakultäten in Innsbruck und Salzburg. Von 1985 bis 1997 war er Lehrbeauftragter am Philosophischen Institut der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg mit mehreren Lehrstuhlvertretungen (Metaphysik und Philosophiegeschichte). Seit 1987 ist er Mitarbeiter und Referent beim Theologischen Fernkurs in Wien. Von 1988 bis 2001 war er Mitglied des Kuratoriums des Wolfgang Amadeus Mozart-Preises der Johann Wolfgang von Goethe-Stiftung. 1991 nahm er am Kooperationsmodell Wissenschaft und Medien, Verlagsanstalt Athesia Bozen teil. Von 1993 bis 1994 war er Chefredakteur der Wochenzeitung "präsent" und Leiter des Zeitungsverlags der Verlagsanstalt Tyrolia. Von 1997 bis 2002 arbeitete er konzeptionell im Komitee der "Interventionen Stams - Visionen für den Alpenraum" mit. Seit 1999 ist er Beauftragter der Fakultät für die Betreuung der "Kunst im Gang". Von 2003 bis 2009 war er Obmann des Kunstforums Ferdinandeum, Förderkreis für zeitgenössische Kunst. Von 2006 bis 2012 war Mitglied im Dreiervorstand des Vereins Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.

Seine Arbeitsgebiete sind Philosophiegeschichte, Metaphysik, Ästhetik und Kunst- und Kulturphilosophie.

Schriften (Auswahl)

  • Schellings zwiespältige Wirklichkeit. Das Problem der Natur in seinem Denken (= Dissertationen. Philosophische Reihe. Band 2). EOS-Verlag, Sankt Ottilien 1983, ISBN 3-88096-852-7 (zugleich Dissertation, Innsbruck 1982).
  • Ontische Metaphysik. Zur Aktualität der Thomasdeutung Cajetans. Königshausen und Neumann, Würzburg 1995, ISBN 3-8260-1014-0.
  • Die zerrissene Welt. Thaur/Wien/München, Würzburg 1996, ISBN 3-85400-014-6.
  • Das Feuer des Eros. Platon zur Einführung. Ontos-Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-937202-37-4.
Herausgeberschaft