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vom 31.08.2019, aktuelle Version,

Bernhard Strobel

Bernhard Strobel (* 14. März 1982 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer.

Leben und Werk

Bernhard Strobel studierte Germanistik und Skandinavistik an der Universität Wien. Erste Veröffentlichungen erschienen in der Wiener Literaturzeitschrift Kolik. 2007 publizierte er seinen ersten Erzählungsband, dem zwei weitere folgten. Sein erster Roman erschien 2018.

In seinen als minimalistisch geltenden Erzählungen befasst sich der Autor mit den Themen Kleinfamilie, versteckte Aggression, Kommunikationsstörungen, den Rissen in der scheinbar heilen Welt. Auch alte Menschen tauchen wiederholt in den Texten auf und damit Problemfelder wie Alter, Tod und Vereinsamung.

Bernhard Strobel ist Übersetzer der norwegischen Schriftsteller Tor Ulven, Jan Kjærstad und Bjarte Breiteig. Die von Strobel übersetzte Kurzgeschichtensammlung Dunkelheit am Ende des Tunnels von Tor Ulven wurde 2012 als das beste deutschsprachige Buch des Jahres mit dem Hotlist-Preis ausgezeichnet.

Strobel lebt und arbeitet in Neusiedl am See im Burgenland.

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2003: Literaturpreis des Landes Burgenland
  • 2009: Burgenländischer Buchpreis
  • 2014: Förderpreis der Stadt Wien
  • 2016: Theodor-Kery-Preis
  • 2017: Energie-Burgenland-Literaturpreis
  • 2017: Literaturpreis des Landes Burgenland
  • 2018: Floriana-Literaturpreis (3. Platz)
  • 2019: Outstanding Artist Award für Literatur[1]

Werke

Einzelnachweise

  1. "Outstanding Artists Awards" vergeben. In: Wiener Zeitung. 30. August 2019, abgerufen am 31. August 2019.