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vom 13.06.2017, aktuelle Version,

Birgit Stauber

Birgit Stauber (* 13. Mai 1974 in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Choreografin.

Ausbildung

Birgit Stauber absolvierte nach dem Abitur ihre Ausbildung von 1993 bis 1995 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in Musical und von 1995 bis 2000 in Musiktheaterregie, welche sie 2000 mit dem Master of Arts (M.A.) abschloss, sowie bei Eric Morris in dessen Actor´s Class & Hollywood Acting Workshop in Los Angeles und an der Filmschule Wien (Schauspiel & Regie). 2015 absolvierte sie die Editing Masterclass des Oscar-nominierten Cutters Tariq Anwar in Barcelona.

Stauber absolvierte zudem eine private Tanzausbildung in Ballett, Jazz Dance, Stepptanz, Funk (1988–1993) und nordindischem Kathaktanz (2004–2008).

Schauspiel

1996 feierte Birgit Stauber ihr TV-Debüt an der Seite von Peter Weck und Christiane Hörbiger. 2002 war sie in der Action-Serie Wilde Engel mit ihrer Hauptrolle als Chris Rabe zu sehen und wurde so einem breiteren Publikum bekannt.

Drehbucharbeit

1996 schrieb sie ihre erste Musikaltshow Tell Me Why, UA im Theater am Alsergrund, Wien. 1999 schrieb und inszenierte sie ihr zweites Musiktheaterstück t.o.r.n, UA in der Neuen Studiobühne des Max Reinhardt Seminars, Wien. 2005 gründete sie die Leyendas Filmproduktion in Berlin, 2014 folgte der zweite Firmenstandort in Wien. Der Kurzfilm Adieu Bonjour, von Stauber geschrieben und produziert, wurde vom Medienboard Berlin Brandenburg 2007 aufgrund des außergewöhnlichen Drehbuchs gefördert. Dieser Erfolg bestätigte sie darin, ihre Leidenschaft, Geschichten visuell zu erzählen, professionell zu verfolgen. Heute entwickelt und schreibt sie nicht nur ihre eigenen Stoffe, sondern vor allem auch für andere Regisseure.

Ensemblearbeit

Eine ihrer ersten Rollen war das Rotkäppchen im Musical Into the Woods von Stephen Sondheim. Birgit Stauber war zudem Ensemblemitglied von Sisters United! (Leitung: Anna Demel) in Wien sowie der Kathak Dance Company und der Taiko-Trommelshow Rasa Daiko (Leitung: Beate Gatscha) in Berlin.

Auszeichnungen

Birgit Stauber gewann 1998 den Rising Movie Talent Award (Nachwuchspreis des Filmfest München). 2003 war sie für den österreichischen Film- und Fernsehpreis Romy als Shooting Star nominiert. 2007 wurde sie für ihre Rolle der Juliet in dem Film Auf bösem Boden mit dem Jurypreis beim Internationalen BARS Filmfestival in Buenos Aires/ Argentinien ausgezeichnet. 2015 erhielt sie für ihr Drehbuch von Freak City (Regie: Andreas Kannengießer; nach einem Roman von Kathrin Schrocke) das Wim-Wenders-Stipendium 2015 der Wim-Wenders-Stiftung.

Filmografie

  • 1996: Alte Liebe – Neues Glück (Hofrat Geiger) (TV)
  • 1997: Der Bergdoktor
  • 1997: Tangram
  • 1997: Flash
  • 1997: Spurensuche
  • 1998: Kommissar Rex
  • 1998: La Piccola Morte
  • 1999: I'm Only Happy When It Rains
  • 1999: Klinik unter Palmen
  • 2000: St. Angela
  • 2000/ 01: Legion of the Dead
  • 2001: Verdammte Helden
  • 2001: Warme Fährten
  • 2002: Der Poet
  • 2002: Dripping
  • 2002: Wolfsweg
  • 2002: Family Life
  • 2002: Wilde Engel Pilotfilm und 8 Folgen
  • 2003: Bebop Brown
  • 2003: Herbstluft
  • 2003: Kismet – Wie das Leben so spielt
  • 2003: Blickkontakt
  • 2003: Liebe ist möglich
  • 2003: Die Drachentöter
  • 2003: Wilde Engel Serie
  • 2004: Eine kleine Reisgeschichte
  • 2004: Die Maid von Hilltop Manor
  • 2004: Der Hellseher
  • 2004: Grauzone
  • 2005: Schlosshotel Orth
  • 2005: Raststation
  • 2005: Vier Frauen und ein Todesfall
  • 2006/ 07: Auf bösem Boden
  • 2007: BloodBound
  • 2007: Das Glück am anderen Ende der Welt
  • 2007: Länge ist nicht alles!
  • 2008: Galileo Mystery
  • 2008: Adieu Bonjour
  • 2009: Onkel Dieter
  • 2010: Soko Wismar
  • 2010: Bridges
  • 2011: Frühlingserwachen
  • 2011: Portrait
  • 2012: Heiter bis tödlich – Hubert und Staller
  • 2013: Pending
  • 2013: The Centre – I´m Still Down Here
  • 2014: Der Imagonaut
  • 2014: What I Can Never Express
  • 2014: Marthes Geheimnis
  • 2015: SOKO Kitzbühel