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vom 19.02.2017, aktuelle Version,

Blaukochen

Karpfen Blau, im Essig-Zwiebelsud gegart

Blaukochen ist eine dekorative Zubereitungsart für ganze Süßwasserfische. Vor allem Aal, Karpfen, Schleie und Forelle werden blau gekocht. Die namengebende Blaufärbung ist auf die Schleimschicht der Fischhaut zurückzuführen, die beim Garen eine blassblaue Farbe annimmt. Der Namensbestandteil „Kochen“ ist irreführend, da Fisch in der Regel nicht gekocht wird.[1]

Zum Blaukochen eignen sich nur sehr frische Fische, die noch nicht lange der Luft ausgesetzt und so wenig wie möglich berührt wurden, da die Schleimschicht sehr empfindlich ist.[2]

Einzelnachweise

  1. Blaukochen: Fisch: Definition, Warenkunde, Lebensmittelkunde. In: lebensmittellexikon.de. Abgerufen am 19. Februar 2017.
  2. Rezepttipp: Forelle blau - Das Kochquartett. In: sz-magazin.sueddeutsche.de. Abgerufen am 19. Februar 2017.