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vom 12.06.2017, aktuelle Version,

Buch-St. Magdalena

Buch-St. Magdalena
Wappen von Buch-St. Magdalena
Buch-St. Magdalena (Österreich)
Buch-St. Magdalena
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Hartberg-Fürstenfeld
Kfz-Kennzeichen: HF (ab 1.7.2013; alt: HB)
Hauptort: Unterbuch
Fläche: 26,41 km²
Koordinaten: 47° 14′ N, 16° 1′ O
Höhe: 430 m ü. A.
Einwohner: 2.175 (1. Jän. 2017)
Postleitzahlen: 8272, 8274, 8294
Vorwahl: 03332
Gemeindekennziffer: 6 22 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Magdalena 55
8274 Buch-St. Magdalena
Website: www.buch-stmagdalena.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Gschiel (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
11
2
2
11  2  2 
Von 15 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Buch-St. Magdalena im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld
Bad Blumau Bad Waltersdorf Buch-St. Magdalena Burgau Dechantskirchen Ebersdorf Feistritztal Friedberg Fürstenfeld Grafendorf bei Hartberg Greinbach Großsteinbach Großwilfersdorf Hartberg Hartberg Umgebung Hartl Ilz Kaindorf Lafnitz Loipersdorf bei Fürstenfeld Neudau Ottendorf an der Rittschein Pinggau Pöllau Pöllauberg Rohr bei Hartberg Rohrbach an der Lafnitz Sankt Jakob im Walde Sankt Johann in der Haide Sankt Lorenzen am Wechsel Schäffern Söchau Stubenberg Vorau Waldbach-Mönichwald Wenigzell Steiermark Lage der Gemeinde Buch-St. Magdalena im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Kath. Pfarrkirche hl. Magdalena in St. Magdalena am Lemberg
Ortskapelle in Geiseldorf

Buch-St. Magdalena ist eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Fürstenfeld bzw. Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark in Österreich. Sie entstand im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform durch die Zusammenlegung von Sankt Magdalena am Lemberg und Buch-Geiseldorf am 1. Jänner 2013.

Geografie

Geografische Lage

Buch-St. Magdalena liegt im Thermenland des oststeirischen Hügellandes etwa sieben Kilometer südlich der Bezirkshauptstadt Hartberg und ca. 40 km östlich der Landeshauptstadt Graz. Das Gemeindegebiet wird von Norden nach Süden von der Hartberger Safen durchflossen. Im Westen wird die Gemeinde durch den Dombach begrenzt, der kurze Zeit später in die Hartberger Safen mündet. Buch-St. Magdalena liegt am Westrand eines ausgedehnten Waldgebietes.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Buch-St. Magdalena besteht aus
acht Katastralgemeinden (Flächen Stand 2015) [1]
Katastralgemeinde Fläche ha Katastralgemeinde Fläche ha
Geiseldorf 347,38 Oberbuch 279,87
Hopfau 376,12 Unterbuch 559,41
Längenbach 146,97 Unterdombach 278,73
Lemberg 304,59 Weinberg 347,05
Ortschaften der Gemeinde (Einwohner Stand 1. Jänner 2015) [2]
Ortschaft Einw. Ortschaft Einw. Ortschaft Einw.
Geiseldorf 192 Lemberg 243 Unterbuch 591
Hopfau 370 Mitterndorf 074 Unterdombach 131
Längenbach 037 Oberbuch 139 Weinberg 389

Eingemeindungen und Gemeindezusammenlegung

Die ehemalige Gemeinde Buch wurde im Jahr 1850 aus den beiden heutigen Katastralgemeinden Oberbuch und Unterbuch gegründet. Im Jahr 1959 wurde sie mit der Gemeinde Geiseldorf zur Gemeinde Buch-Geiseldorf zusammengelegt.[3]
Im Jahr 1969 wurde der Gemeinde Buch-Geiseldorf die heutige Katastralgemeinde Unterdombach von der Gemeinde Wenireith zugeschlagen, als letztere Teil der Gemeinde Hartberg Umgebung wurde.

Am 1. Jänner 2013 wurde Buch-Geiseldorf anlässlich der Gemeindestrukturreform 2010–2015 mit Sankt Magdalena am Lemberg zur steiermarkweit ersten, neu geschaffenen Gemeinde (Buch-St. Magdalena) vereinigt.[4][5]

Nachbargemeinden

Hartberg Umgebung Hartberg, Sankt Johann in der Haide Rohr bei Hartberg
Kaindorf, Ebersdorf Rohr bei Hartberg
Ebersdorf Bad Waltersdorf Bad Waltersdorf

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Bürgermeister

In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats im April 2015 wurde Bürgermeister Gerhard Gschiel (ÖVP) in seinem Amt bestätigt. Gschiel stand der Gemeinde St. Magdalena am Lemberg bereits vor der Fusionierung vor und wurde auch bis zu den Neuwahlen im April 2013 als Regierungskommissär eingesetzt.

Dem Gemeindevorstand gehören weiters der Vizebürgermeister (ÖVP) und der Gemeindekassier (ÖVP) an.[6]

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich nach Gemeinderatswahl 2015 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen (in Klammer der Vergleich mit der ersten gemeinsamen Gemeinderatswahl 2013):

Ortspartnerschaften

St. Magdalena war seit 1977 verpartnert mit Schmalegg, einer Ortschaft der Stadt Ravensburg (Baden-Württemberg, Deutschland). Die neue Gemeinde übernahm diese Partnerschaft.

Wappen

Der Gemeinde wurde mit Wirkung vom 1. April 2015 ein Wappen verliehen, das Inhalte der Wappen der Vorgängergemeinden vereint. Seine Beschreibung lautet:

„Ein rotes Salbgefäß im goldenen Schild mit rotem Innenbord, der mit acht goldenen Buchenblättern belegt ist.“ [7]

Das neue Gemeindewappen wurde damit nach Maßgabe der Steiermärkischen Landesregierung so gestaltet, dass „wenn möglich beide Gemeindewappen im neuen Wappen erhalten bleiben“.[8]

Wappen der Vorgängergemeinden

Buch-Geiselsdorf führte „In einem roten Schild vier kreuzförmig aus gemeinsamem Ursprung wachsende goldene Buchenblätter.“ (die sprechenden Buchenblätter für die vier Gemeindebestandteile, rot für die Gründerin von Geiseldorf, Gisela von Assach, Gisela Geisel im Sinne Blutzeuge).[9] Das Wappen war 2001 verliehen worden.

St. Magdalena führte „Ein silbernes Salbgefäß im roten Schild mit silbernem Innenbord, der mit grünen Kleeblättern belegt ist.“ (die Heiligenattribute der hll. Maria Magdalena und Patrizius).[10] Das Wappen war 1988 verliehen worden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Süd Autobahn A 2 verläuft zwar durch das Gemeindegebiet, hat in diesem Bereich aber keine Anschlussstelle. Die nächstgelegene Anschlussstelle ist Sebersdorf/Bad Waltersdorf (126). Die Wechsel Straße B 54 von Hartberg nach Gleisdorf ist über den Nachbarort Hartberg erreichbar.

Die Thermenbahn verläuft zwar durch das Gemeindegebiet, hat hier aber keinen Haltepunkt. Da die Haltepunkte Buch und Geiseldorf nicht mehr bedient werden, befindet sich der nächstgelegene Bahnhof in Sebersdorf in etwa fünf Kilometer Entfernung. Er bietet Regionalzug-Verbindungen im Zweistundentakt nach Wien und Fehring.

Der Flughafen Graz ist ca. 65 km entfernt.

Bildung

In Sankt Magdalena gibt es eine Volksschule, die VS St. Magdalena am Lemberg (schon im frühen 18. Jh. gegründet, 2013 Meistersinger für den Schulchor)[11]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Ludwig Hirsch (* 1946 in Weinberg; † 2011 in Wien), Liedermacher und Schauspieler
  Commons: Buch-Sankt Magdalena  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  2. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  3. Kramer, Mirsch, Rupp: Daheim in … Dokumentation der Gemeinden im Bezirk Hartberg. Scripta Verlag, 1996, S. 90.
  4. Stmk. Landesgesetzblatt Nr. 106/2012 (pdf, ris.bka).
  5. Gemeinde Buch-Geiseldorf, Gemeinde St. Magdalena am Lemberg (Hrsg.): Informationen, Fragen und Antworten zur Gemeindevereinigung Buch-St.Magdalena. Informationsblatt, 2012 (pdf, st-magdalena-lemberg.steiermark.at, abgerufen 5/2013).
  6. Gemeinde Buch-St. Magdalena: Gemeinderat (abgerufen am 18. Mai 2015)
  7. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 12. März 2015 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Gemeinde Buch-St. Magdalena (politischer Bezirk Hartberg-Fürstenfeld). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 19. März 2015. Nr. 23 Jahrgang 2015. ZDB-ID 705127-x.
  8. Es kann auch ein bestehendes Wappen einer Gemeinde sein. Angabe nach Informationen, Fragen und Antworten zur Gemeindevereinigung Buch-St. Magdalena, Frage Was passiert mit den bisherigen Wappen der Gemeinden?, S. 3.
  9. Gernot Peter Obersteiner: Die in den Jahren 2001 und 2002 verliehenen steirischen Gemeindewappen. In: Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 52/53, 2004, S. 59–63 (pdf, landesarchiv.steiermark.at).
  10. Wappen der Gemeinde St. Magdalena am Lemberg, ehemalige Gemeindewebseite st-magdalena-lemberg.steiermark.at, abgerufen 8. Mai 2013
  11. VS St. Magdalena am Lemberg
  12. Fotogalerie, st-magdalena-lemberg.steiermark.at