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vom 28.01.2014, aktuelle Version,

Burgstall Waseneck

Burgstall Waseneck
Burgstall Waseneck bei Baumgartenberg

Burgstall Waseneck bei Baumgartenberg

Alternativname(n): Wasenegg, Waslegg
Entstehungszeit: Erste Erwähnung 1284
Burgentyp: Niederungsburg
Erhaltungszustand: Burgstall
Ort: Baumgartenberg

Der Burgstall Waseneck (auch als Wasenegg oder Waslegg bezeichnet) bezeichnet eine abgegangene Burg im Gemeindegebiet von Baumgartenberg im Bezirk Perg von Oberösterreich.

Geschichte

1284 wird Waseneck erstmals genannt, als es vom römisch-deutschen König Rudolf von Habsburg und Herzog Albrecht I. von Österreich an Ulrich III. von Capell († vor 1315) verpfändet wird. 1423 gibt Herzog Ernst von Österreich dem Reinprecht von Walsee Waseneck als Leibgeding. Dann ist hier ein Flußhart bekannt, der die Feste um 1440 besaß. Auf ihn folgte Veit Stetthammer, der Waseneck 1473 besaß. In der Folge sind hier die Sündecks und die Walchs ansässig gewesen. Gandolf Stundacker erwarb 1508 vom Ritter Hanns Walch zu Arbing die Feste Waseneck. 1665 kam Waseneck mit Außenstein an Freiherrn Johann Christoph von Clam-Martinic. Die Güterverwaltung wurde nach Schloss Clam verlegt und Waseneck dem Verfall preisgegeben.

Burgstall Waseneck heute

Der Burgstall dieser gänzlich abgekommenen Feste liegt eine Viertelstunde nördlich von Baumgartenberg in einem Wald. Die Substruktion ist im Zwiesel zweier Gerinne noch gut erkennbar.[1]

Literatur

  • Johann Samuel Ersch (Hrsg.): Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste (mit Johann Gottfried Gruber), 167 Bände. Leipzig 1818–1889.
  • Georg Grüll: Burgen und Schlösser in Oberösterreich, Band 1: Mühlviertel. Birken-Verlag, Wien 1962.
  • Christian K. Steingruber: Eine kritische Betrachtung des Historisch-Topographischen Handbuches der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreichs. Ober-Österreichisches Landesarchiv, Linz 2013.

Einzelnachweise

  1. Christian K. Steingruber, 2013, S. 236.