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vom 23.09.2015, aktuelle Version,

Burgstall Winzberg

Burgstall Winzberg
Burgstall Winzberg mit Blick auf die Donau

Burgstall Winzberg mit Blick auf die Donau

Entstehungszeit: 1260 (erste urk. Erwähnung)
Burgentyp: Höhenburg
Ort: Gemeinde Kirchberg ob der Donau
Geographische Lage 48° 25′ 12″ N, 13° 57′ 38″ O
Burgstall Winzberg (Oberösterreich)
Burgstall Winzberg

Der Burgstall Winzberg ist eine abgegangene Höhenburg im gleichnamigen Ortsteil Winzberg der Gemeinde Kirchberg ob der Donau im Bezirk Rohrbach von Oberösterreich (Flur Point).

Geschichte

Als Erster ist ein Wernherr von Winzberg (* um 1190, † 1227) bekannt; dieser war verheiratet mit Helene, Tochter des Ulrich von Tannberg. 1260 scheint Wernher de Winzberch in einer Urkunde auf. 1309 wird Wilhalm de Winsperger genannt, 1329 die Veste Winsperg und was dazugehört. Die Winzberger waren Dienstmannen der Tannberger. Ab 1397 gelten sie als ausgestorben oder abgewandert.

Burgstall Winzberg heute

Auf einem Hangsporn der Öxlau zur Donau und in Sichtweite der Burg Neuhaus liegen die Reste der Burg Winsberg. Der Burgstall ist nur für Geübte zu erreichen.

Der Burggraben ist im Halbrund von Hangseite zu Hangseite gezogen. Der Hang zur Donau hin ist mit den Trümmern der Burg (behauene Quader) übersät. Die Ursache des Verfalls ist nicht bekannt. Keramikfunde wurden gemacht und die Anlage steht unter Denkmalschutz.[1]

Burgstall Winzberg: Burgtrümmer

Literatur

  • Norbert Grabherr: Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde. 3. Auflage. Oberösterreichischer Landesverlag, Linz 1976, ISBN 3-85214-157-5.
  • Oskar Hille: Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt. Verlag Ferdinand Berger & Söhne, Horn 1975, ISBN 3-85028-023-3.
  • Christian K. Steingruber: Eine kritische Betrachtung des Historisch-Topographischen Handbuches der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreichs. Ober-Österreichisches Landesarchiv, Linz 2013.

Einzelnachweise

  1. Steingruber, 2013, S. 268.