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vom 05.07.2017, aktuelle Version,

Burke Henry

Kanada Burke Henry
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 21. Januar 1979
Geburtsort Ste. Rose du Lac, Manitoba, Kanada
Größe 191 cm
Gewicht 97 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #9
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1997, 3. Runde, 73. Position
New York Rangers
Spielerkarriere
1995–1999 Brandon Wheat Kings
1999–2001 Hartford Wolf Pack
2001–2002 Saint John Flames
2002–2004 Norfolk Admirals
2004–2005 San Antonio Rampage
Milwaukee Admirals
2005–2006 EC Red Bulls Salzburg
2006–2007 Tappara Tampere
2007 Linköpings HC
2007–2009 AaB Ishockey
2009 Flint Generals
seit 2009 HDD Olimpija Ljubljana

Burke Henry (* 21. Januar 1979 in Ste. Rose du Lac, Manitoba) ist ein kanadischer Eishockeyspieler, der seit 2009 bei HDD Olimpija Ljubljana in der Österreichischen Eishockey-Liga unter Vertrag steht.

Karriere

Burke Henry begann seine Karriere als Eishockeyspieler bei den Brandon Wheat Kings, für die er von 1995 bis 1999 in der kanadischen Juniorenliga Western Hockey League aktiv war und mit denen er in der Saison 1995/96 den Ed Chynoweth Cup gewann. Auch er selbst konnte in der WHL überzeugen und wurde 1998 und 1999 in das erste bzw. das zweite All-Star Team der Eastern Conference der WHL gewählt. Zudem war er in der Saison 1997/98 der beste Vorbereiter und Topscorer aller Verteidiger ligaweit. Bereits im NHL Entry Draft 1997 war er in der dritten Runde als insgesamt 73. Spieler von den New York Rangers ausgewählt worden. Für deren Farmteam, das Hartford Wolf Pack, spielte er von 1999 bis 2001 in der American Hockey League. Anschließend wurde er im Tausch gegen Chris St. Croix von den Rangers an die Calgary Flames abgegeben. Auch bei diesen stand er in der Saison 2001/02 ausschließlich für deren AHL-Farmteam Saint John Flames auf dem Eis.

Von 2002 bis 2004 spielte Henry für die Norfolk Admirals in der AHL, wobei er in diesem Zeitraum parallel für deren Kooperationspartner, die Chicago Blackhawks, zu 39 Einsätzen in der National Hockey League kam, bei denen er zwei Tore erzielte und sechs Vorlagen gab. Daraufhin erhielt der Linksschütze einen Vertrag als Free Agent bei den Florida Panthers, für deren AHL-Farmteam San Antonio Rampage er in der Saison 2004/05 während des Lockouts in der NHL in 24 Spielen zwei Torvorlagen gab. Für den Rest der Spielzeit wurde er schließlich an den Ligarivalen Milwaukee Admirals ausgeliehen. Zur Saison 2005/06 wechselte er erstmals nach Europa, wo er einen Vertrag beim EC Red Bulls Salzburg aus der Österreichischen Eishockey-Liga erhielt. In 56 Spielen gelangen ihm für die Salzburger 25 Scorerpunkte, davon zehn Tore.

Für die Saison 2006/07 blieb der Kanadier in Europa und schloss sich dort Tappara Tampere aus der finnischen SM-liiga an. Bei den Finnen konnte er ebenfalls überzeugen und sich einen Stammplatz erkämpfen. Die folgende Spielzeit begann er beim Linköpings HC in der schwedischen Elitserien, den er jedoch bereits nach nur neun Spielen wieder verließ, um für die folgenden eineinhalb Jahre für AaB Ishockey in der dänischen AL-Bank Ligaen aufzulaufen. Die Saison 2009/10 begann der ehemalige NHL-Spieler bei den Flint Generals in der International Hockey League. Bereits nach einem Tor und drei Vorlagen in sieben Spielzeiten entschied er sich zu einem Wechsel zum slowenischen Spitzenverein HDD Olimpija Ljubljana, für den er seither in der Österreichischen Eishockey-Liga spielt und mit dem er in der Saison 2010/11 in der ersten Playoff-Runde an seinem Ex-Verein aus Salzburg scheiterte.

Erfolge und Auszeichnungen

  • 1996 Ed Chynoweth Cup-Gewinn mit den Brandon Wheat Kings
  • 1998 WHL East First All-Star Team
  • 1998 Topscorer der WHL-Verteidiger
  • 1998 Bester Vorlagengeber der WHL-Verteidiger
  • 1999 WHL East Second All-Star Team

Statistik

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
NHL-Reguläre Saison 2 39 2 6 8 33
NHL-Playoffs
AHL-Reguläre Saison 6 355 18 94 112 535
AHL-Playoffs 5 28 1 3 4 17
SM-liiga-Hauptrunde 1 52 1 3 4 151
SM-liiga-Playoffs 1 5 0 1 1 6
ÖEHL-Hauptrunde 3 94 19 20 39 204
ÖEHL-Playoffs 2 15 2 3 5 34

(Stand: Ende der Saison 2010/11)