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vom 21.01.2018, aktuelle Version,

Carl von Hock

Carl Ferdinand Freiherr von Hock (* 18. März 1808 in Prag; † 2. Januar 1869 in Wien) war ein Nationalökonom und Staatsmann im Kaisertum Österreich.

Wappen der Freiherren von Hock 1859

Herkunft

Seine Eltern waren der Kaufmann Josef Karl Hock (1774–1855) und dessen Ehefrau Karoline Rosenberg (1777–1825), eine Tochter des Kaufmanns Salomon Rosenberg aus Prag und dessen Ehefrau Josefa Tachau-

Leben

Carl Hock studierte in Prag Philosophie. Als er später die amtliche Laufbahn einschlug, befasste er sich vor allem mit Nationalökonomie und Statistik. Als Sektionschef im Finanzministerium beteiligte sich Hock an den österreichischen Finanzreformen und am österreichisch-französischen Handelsvertrags. Er wurde 1852 geadelt und 1859 in den Freiherrenstand erhoben. 1865 wurde er Mitglied des Staatsrats für die Länder diesseits der Leitha.

Familie

Er heiratere 1835 in Wien-Hietzing Sophie von Appeltauer (1811–1874), eine Tochter des Landrats Karl von Appeltauer und dessen Ehefrau Aloisia Wolf. Das Paar hatte drei Kinder:

  • Ernst (* 6. Juli 1849)
  • Johanna (* 24. Mai 1855)
  • Paul (* 20. Oktober 1857; † 2. Oktober 1924), österreichischer Politiker

Schriften

  • Gerbert oder Papst Sylvester II. und sein Jahrhundert. Wien 1837 (Digitalisat in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern)
  • Die öffentlichen Abgaben und Schulden. Stuttgart 1863
  • Die Finanzen und die Finanzgeschichte der Vereinigten Staaten. Stuttgart 1867
  • Der österreichische Staatsrat. Wien 1868–1878

Literatur