Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 07.02.2020, aktuelle Version,

Christa Zöchling

Christa Zöchling (geboren am 28. Februar 1959 in Graz) ist eine österreichische Journalistin und Publizistin. Seit 1992 ist sie für das Nachrichtenmagazin profil tätig. Sie veröffentlichte 1999 eine Biographie über Jörg Haider.

Leben und Werk

Zöchling studierte Geschichte und Germanistik in Graz und Wien. Sie gab Deutschkurse für Ausländer an der Universität Wien und arbeitete an Projekten zur Zeitgeschichte mit. Im Jahre 1989 kam sie als Volontärin zur AZ, kurz nachdem diese von der SPÖ verkauft und von Hans Schmid übernommen worden war. Nach Einstellung der AZ Ende Oktober 1991 arbeitete Zöchling kurz für den Kurier und wurde schließlich 1992 als innenpolitische Redakteurin von profil verpflichtet.

Zöchling beschreibt schwerpunktmäßig die österreichische Innenpolitik und befasst sich immer wieder mit dem Thema Rechtspopulismus. Sie hat in Buchform zwei Standardwerke zu Jörg Haider vorgelegt und schreibt fallweise auch für Sammelbände und andere Publikationen, wie Emma.[1] Nachdem Zöchling in der Profil-Ausgabe vom 7. September 2015 FPÖ-Sympathisanten als „die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe“ beschrieben hatte, wurde profil.at vom österreichischen Presserat gerügt, da es sich um einen Verstoß gegen Punkt 7 des Ehrenkodex für die österreichische Presse (Schutz vor Pauschalverunglimpfung und Diskriminierung) handle.[2]

Sie hält auch regelmäßig Vorträge, etwa im Fachbereich Gender Studies an der Universität Innsbruck.[3]

Auszeichnungen

Buchpublikationen

Nachweise

  1. Christa Zöchling: Gertraud Knoll: Albtraum der Rechten, Emma, Januar/Februar 2009, Zugriff am 16. Februar 2014
  2. Österreichischer Presserat – Selbständiges Verfahren aufgrund von Mitteilungen mehrerer Leserinnen und Lesern (PDF-Datei)
  3. Universität Innsbruck, Boulevardisierung und Skandalisierungslogik, Zugriff am 16. Februar 2014
  4. orf.at: Axel-Corti-Preis für Karim El-Gawhary. Artikel vom 10. April 2018, abgerufen am 10. April 2018.