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vom 30.12.2017, aktuelle Version,

Christoph Waibel

Christoph Waibel (2017)

Christoph Waibel (* 15. März 1965 in Lustenau) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ) und ehemaliger Fernsehmoderator. Waibel ist seit 2014 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag.

Ausbildung und Beruf

Christoph Waibel wurde am 15. März 1965 als Sohn von Winfried[1] und Margit Waibel in der Marktgemeinde Lustenau geboren. Er wuchs in der Stadt Hohenems auf, wo er auch die Volksschule besuchte. Die AHS-Unterstufe absolvierte Waibel am Bundesrealgymnasium Dornbirn-Schoren. In der Oberstufe wechselte er ans Sportgymnasium Dornbirn und legte dort im Jahr 1985 die Matura ab. Während seiner Schulzeit am Sportgymnasium Dornbirn wurde Christoph Waibel österreichischer Schülermeister im Kunstturnen.

Anschließend an die Ableistung des Präsenzdiensts 1985/86 studierte Waibel von 1986 bis 1990 Sport, Anglistik sowie PPP an der Universität Innsbruck ohne Abschluss. Im Laufe seiner Studienzeit war Waibel von 1986 bis 1988 freier Mitarbeiter der Neuen Vorarlberger Tageszeitung und wurde in der Folge von dort im Jahr 1988 von der Kronen Zeitung abgeworben. Bei der Kronen Zeitung war er als Ressortleiter für den Aufbau und die Leitung einer 40- bis 50-köpfigen Lokalredaktion für das Bundesland Vorarlberg zuständig.

Im Jahr 1991 kam Christoph Waibel schließlich zum ORF Vorarlberg, wo er an der Wiedereinführung des ständigen Eishockey-Magazins beteiligt war. 1994 kamen von ihm Idee und Umsetzung des Radioclubs für Radio Vorarlberg. Ab dem 31. Mai 1999 moderierte Waibel zudem regelmäßig die Sendungen des vorarlbergweit im öffentlichen Fernsehen ausgestrahlten Nachrichtenmagazins „Vorarlberg heute“, was ihm zu großer Popularität in Vorarlberg verhalf. Seine Tätigkeit als ORF-Moderator beendete Waibel mit Ende Mai 2014.[2]

Politischer Werdegang

Nach seinem Ausscheiden aus dem journalistischen Umfeld des ORF begann Christoph Waibel, sich im Vorfeld der Landtagswahl in Vorarlberg 2014 intensiv mit Politik zu beschäftigen. Zunächst führte er dazu Gespräche mit der neuen Partei NEOS, die jedoch zu keinem weitergehenden politischen Engagement in der Partei führten. Schließlich fand Waibel eine politische Heimat bei den Vorarlberger Freiheitlichen, die ihm auch einen Listenplatz für die Landtagswahl 2014 anboten.[3]

Bei der Landtagswahl selbst kandidierte Waibel schließlich für die FPÖ im Wahlbezirk Dornbirn auf Listenplatz vier und konnte dank eines guten Vorzugsstimmenergebnisses nach der Wahl in den Vorarlberger Landtag einziehen. Erstmals als Abgeordneter angelobt wurde er dort am 15. Oktober 2014. Im Landtag der 30. Legislaturperiode wurde Waibel Bereichssprecher des Freiheitlichen Landtagsklubs für Integration, Schule und Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung sowie stellvertretender Ausschussvorsitzender des Kultur- und Bildungsausschusses.

Bei der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2015 kandidierte Christoph Waibel in Dornbirn auf Platz zwei der FPÖ-Liste und wurde in die Dornbirner Stadtvertretung gewählt.

Privatleben

Christoph Waibel ist geschieden und Vater von drei Kindern. Er lebt in Dornbirn.

  Commons: Christoph Waibel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. In der Landtags-Biographie fälschlicherweise: Wilfried
  2. Matthias Rauch: “Vorarlberg heute”-Moderator Christoph Waibel verlässt ORF mit Ende Mai. Artikel auf Vorarlberg Online vom 19. Mai 2014.
  3. Christoph Waibel kandidiert für die FPÖ. Artikel auf Vorarlberg Online vom 27. Mai 2014.