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vom 15.12.2016, aktuelle Version,

Clemens Martin Auer

Clemens Martin Auer (* 1957 in Miesenbach in Niederösterreich) ist Sektionschef im österreichischen Bundesministerium für Gesundheit.

Leben

Auer studierte Philosophie und Politikwissenschaften an der Universität Wien und dissertierte 1991 bei Norbert Leser.

Von 1993 bis 2003 war er zunächst unter Vizekanzler Erhard Busek und später unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel Leiter der Politischen Abteilung der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), danach Kabinettschef von Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF). Seit 2005 leitet er die Sektion I (Gesundheitssystem, Zentrale Koordination) im Bundesministerium für Gesundheit. Von 2006 bis 2009 Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Arbeitsgemeinschaft ELGA (Elektronischer Gesundheitsakt), seit Dezember 2009 Vorsitzender des Koordinierungsauschusses der ELGA GmbH; als Eigentümervertreter Mitglied der Generalversammlungen der AGES und der Gesundheit Österreich GmbH und seit Mai 2012 von den Mitgliedsstaaten gewählter Vorsitzender des eHealth Networks der Europäischen Union, einem Zusammenschluss der zuständigen Behördenleiter zur Verbreitung von eHealth in Europa. Auer ist Geschäftsführer der Bundesgesundheitsagentur (Bundesgesundheitskommission und Bundeszielsteuerungskommission) und Vorsitzender des Fonds zur Finanzierung der Privatkrankenanstalten PRIKRAF. Als Sektionschef im Gesundheitsministerium gilt er als zentraler Sponsor aller maßgebenden strukturpolitischen Reformen im österreichischen Gesundheitssystem.

Literatur

  • Universität und Demokratie in Österreich. Zur empirischen und theoretischen Relevanz, Manz'sche, Wien 1997, ISBN 3-214-07290-0, zusammen mit Georg Feith, Walter H. Rechberger
  • Die Modernismuskrise des Katholizismus. Menschenrechte, Demokratie, die Revolution von 1848 und die katholische Kirche, in: Helmut Wohnout (Hrsg.), Demokratie und Geschichte. Jahrbuch des Karl von Vogelsang-Instituts zur Erforschung der Geschichte der christlichen Demokratie in Österreich, Wien – Köln – Weimar 2 (1998), 118–142
  • Die Modernismuskrise des Katholizismus (Teil 2). Autonome Freiheit vs. theonome Wahrheit: Das Katholische Lehramt im Konflikt mit der Meinungs- und Religionsfreiheit, in: ebd. 3 (1999), 197–200.
  • 1. Mai 2000 - Tag der neuen Arbeit, ÖAAB-Bundesleitung Wien, 2000 (Gesellschaftspolitische Informationen 79), zusammen mit Norbert Hartl
  • Diesmal. Analysen zur Nationalratswahl 2002, Molden Verlag Wien 2003, ISBN 3-85485-094-8, zusammen mit Michael Fleischhacker