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vom 16.02.2020, aktuelle Version,

Dölsach

Dölsach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Dölsach
Dölsach (Österreich)
Dölsach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Lienz
Kfz-Kennzeichen: LZ
Fläche: 24,17 km²
Koordinaten: 46° 50′ N, 12° 50′ O
Höhe: 731 m ü. A.
Einwohner: 2.333 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 97 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9991
Vorwahl: 04852
Gemeindekennziffer: 7 07 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dölsach 64
9991 Dölsach
Website: www.doelsach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Mair (ÖVP)
Gemeinderat: (2016)
(15 Mitglieder)

10 ÖVP, 5 SPÖ

Lage von Dölsach im Bezirk Lienz
AbfaltersbachAinetAmlachAnrasAsslingAußervillgratenDölsachGaimbergHeinfelsHopfgarten in DefereggenInnervillgratenIselsberg-StronachKals am GroßglocknerKartitschLavantLeisachLienzMatrei in OsttirolNikolsdorfNußdorf-DebantOberlienzObertilliachPrägraten am GroßvenedigerSt. Jakob in DefereggenSt. Johann im WaldeSt. Veit in DefereggenSchlaitenSillianStrassenThurnTristachUntertilliachVirgenTirol (Bundesland) Lage der Gemeinde Dölsach im Bezirk Lienz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Dölsach von Süden (Blick von der Laserzwand)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Dölsach ist eine Gemeinde im Bezirk Lienz in Tirol in Österreich mit 2333 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Lienz.

Im Gemeindegebiet von Dölsach liegt die römische Ausgrabungsstätte Aguntum.

Geografie

Dölsach liegt im Lienzer Talboden, östlich von Lienz auf 731 m Seehöhe. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 24,2 km². Die Nationalparkgemeinde Dölsach wird in die fünf Fraktionen Dölsach, Gödnach, Göriach, Görtschach und Stribach unterteilt.

Nachbargemeinden

Iselsberg-Stronach, Lavant, Nikolsdorf, Nußdorf-Debant, Rangersdorf, Tristach und Winklern.

Geschichte

Der Name Dölsach wird abgeleitet von slawisch dolice und bedeutet „kleines Tal“. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals im Jahr 1197 als „Dolischac“[1]; der Ort ist bis 1676 Sitz einer Urpfarre. Im Jahre 1938 wird Dölsach als Verwaltungssitz mit dem Gebiet von Iselsberg-Stronach vereint und bleibt nach der Trennung davon im Jahre 1945 Sitz der heutigen Gemeinde.

Wirtschaft: Neben zahlreichen Auspendlern hält sich noch Landwirtschaft. Die Gemeinde ist Mitglied im Klimabündnis Tirol.

Wappen

Blasonierung: In Blau der oberste Teil einer weißen Säule mit Kapitell ortsüblicher spätrömischer Art.[2]

Das 1970 verliehene Gemeindewappen erinnert mit dem spätrömischen Kapitell an die Ausgrabungen in Aguntum.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Ruine der Therme-Ausgrabung Aguntum
  • Römerstadt Aguntum – Museum:[4] das Museum zeigt Ausgrabungen und Fundstücke von der Ausgrabungsstätte Aguntum, der einzigen römischen Stadt Tirols

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Bauerntage: Dölsach ist unter anderem auch für seine Bauerntage sehr bekannt. Auf diesen Bauerntagen verköstigen die Bauern der Gemeinde mit ihren über das Jahr selbsterzeugten Produkten die interessierten Besucher dieser Festlichkeiten.

Vereine

  • Dölsacher Humpmplattler[5]
  • Franz von Defregger Musikkapelle Dölsach
  • Franz von Defregger Schützenkompanie
  • Freiwillige Feuerwehr Dölsach[6]
  • Heimürrach[7]
  • Motorsportclub (MSC) Dölsach[8]
  • Pfadfinder Dölsach
  • Sportverein Dölsach[9]
  • Sportverein FC Dölsach
  • Tennisunion Dölsach
  • Theaterwerkstatt[10]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter

Persönlichkeiten die vor Ort gewirkt haben

  • Franz Burger (1857–1940), war u. a. Maler sowie Hochschullehrer und gestaltete ab 1888 das Altarbild in der Kapelle Görtschach bei Dölsach
  • Martin Mayerl (* 1970), Landwirt und Abgeordneter zum Tiroler Landtag
  • Gerald Mair (* 1988), österreichischer Dirigent, wuchs in Dölsach auf
Commons: Dölsach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 403–404, Nr. 913.
  2. Landesgesetzblatt für Tirol, Nr. 33/1970. (Digitalisat)
  3. Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 55.
  4. Museum Aguntum (Memento des Originals vom 5. Juli 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aguntum.info
  5. Dölsacher Humpmplattler@1@2Vorlage:Toter Link/www.humpm.at.gg (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Freiwillige Feuerwehr Dölsach
  7. Heimürrach (Memento des Originals vom 26. Juni 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heimurrach.com
  8. Motorsportclub (MSC) Dölsach
  9. Sportverein Dölsach
  10. Theaterwerkstatt


Weiterführendes#

-- Pachl W, Freitag, 19. Februar 2016, 14:38