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vom 30.11.2016, aktuelle Version,

Damasus Zähringer

Damasus Zähringer OSB (* 18. Februar 1899 in Ibach als Joseph Zähringer; † 8. April 1977 in Kressbronn am Bodensee; bestattet in Beuron) war ein deutscher Benediktiner und Erzabt der Erzabtei Beuron.

Leben

Damasus Zähringer trat der Ordensgemeinschaft der Benediktiner in Beuron bei und legte am 1. November 1923 seine Profess ab. Am 26. Juli 1925 empfing er die Priesterweihe. 1931 wurde er an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit der dogmengeschichtlichen Arbeit Das kirchliche Priestertum nach dem hl. Augustinus zum Dr. theol. promoviert.

Zähringer lehrte von 1953 bis 1965 Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät Salzburg (seit 1962 an der Universität Salzburg).

Er wurde am 21. Januar 1965 zum Nachfolger von Benedikt Reetz gewählt; die Benediktion erfolgte am 24. Februar 1965. Von 1965 bis 1967 war er siebter Erzabt der Erzabtei Beuron.

Er war Mitglied der liturgischen Kommissionen der Fuldaer und der Österreichischen Bischofskonferenz sowie des Erzbistums Salzburg.[1]

Damasus Zähringer fungierte zudem als Schriftleiter der „Benediktinischen Monatsschrift“ (ab 1959 „Erbe und Auftrag“).

Schriften

  • Das kirchliche Priestertum nach dem hl. Augustinus. Eine dogmengeschichtliche Studie, Schöningh, Paderborn 1931 (Dissertationsschrift)
  • Das Buch der Familie, Volksliturgischer Verlag, Wien-Klosterneuburg 1940
  • Eucharistiefeier am Sonntag, Paulinus-Verlag, Trier 1951, zusammen mit Johannes Wagner
  • 75 Jahre Schott. Das Messbuch für den Laien., Herder, Freiburg 1959
  • Christus hier und heute, Beuroner Kunstverlag, Beuron 1961

Einzelnachweise

  1. „Baden-Württemberg“, Baden-Württembergische Verlagsanstalt 1965, Seite 42
Vorgänger Amt Nachfolger
Benedikt Reetz Erzabt von Beuron
1965–1967
Ursmar Engelmann