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vom 11.06.2017, aktuelle Version,

Daniel Hope (Violinist)

Daniel Hope (2008)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Vivaldi (mit Anne Sofie von Otter & Chamber Orchestra of Europe)
  DE 100 03.10.2008 (1 Wo.)
Air – A Baroque Journey
  DE 90 20.11.2009 (1 Wo.)
Recomposed by Max Richter – Vivaldi – The Four Seasons (mit André de Ridder & Konzerthaus Kammerorchester Berlin)
  DE 48 09.05.2014 (3 Wo.)
  AT 30 09.05.2014 (1 Wo.)
  CH 86 04.05.2014 (1 Wo.)
Escape to Paradise – The Hollywood Album
  DE 42 12.09.2014 (3 Wo.)
My Tribute to Yehudi Menuhin
  DE 43 19.02.2016 (3 Wo.)
For Seasons
  DE 28 10.03.2017 (… Wo.)
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Daniel Hope (* 17. August 1973 in Durban, Südafrika) ist ein südafrikanisch-britischer Geiger.

Leben

Daniel Hope ist nach Jasper Hope[2] der zweite Sohn des Schriftstellers Christopher Hope und der Musikmanagerin Eleanor Klein-Hope.[3] Er begann mit vier Jahren das Violinspiel. Seine Familie zog von Südafrika über Paris nach England, wo er dann am Royal College of Music u. a. bei Grigori Zhislin studierte. Er nahm Unterricht bei Zakhar Bron und Yehudi Menuhin. Menuhin unterstützte ihn auch nach seinem Studienabschluss 1996. Hope besitzt eine Lipiński-Geige aus der Werkstatt von Guarneri del Gesù.

Im April 2002 wurde Daniel Hope das jüngste Mitglied in der Geschichte des legendären Beaux Arts Trios, mit dem er in allen europäischen und nordamerikanischen Musikzentren auftrat und 2005 den 50. Geburtstag des Ensembles feierte. Der Boston Globe bezeichnete die Formation als „vielleicht stärkste in der Geschichte des Trios“. Nach über 400 Konzerten in seiner letzten Formation zog sich das Trio im September 2008 aus dem Konzertleben zurück. Hope ist seit 2004 verheiratet.[4]

Seit 2007 ist Daniel Hope exklusiv beim Klassik-Label Deutsche Grammophon unter Vertrag. Daniel Hope lebte u. a. in Wien, seit Januar 2016 in Berlin.

Hope ist auch Buch-Autor. Sein erstes Buch Familienstücke, das er zusammen mit der Berliner Autorin Susanne Schädlich geschrieben hat, wurde ein Bestseller in Deutschland. Darin beschreibt er die Suche nach seinen Urgroßeltern in Berlin. Im September 2009 erschien sein zweites Buch, ein Konzertführer mit dem Titel Wann darf ich klatschen?

Hope setzt sich in seinen Konzerten für zeitgenössische Musik und die Musik des 20. Jahrhunderts ein. Er nahm u. a. die Violinkonzerte von Berg, Britten und Schostakovitsch auf, entdeckte eine frühe Violinsonate von Alfred Schnittke und spielte zahlreiche Uraufführungen. Am 27. Januar 2010 spielte er aus Anlass des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag in Anwesenheit des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres das Stück Kaddish von Maurice Ravel.

Seit 2011 ist Hope Künstlerischer Direktor der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und seit 2004 Associate Artistic Director des Savannah Music Festivals, Savannah (Georgia) in den USA. Am 27. September 2016 trat Daniel Hope sein Amt als Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters an.[5]

Seit Januar 2016 moderiert Hope wöchentlich die Autorensendungen WDR 3 persönlich mit Daniel Hope.[6]

Auszeichnungen

  • 2004: ECHO Klassik: Nachwuchskünstler für Berg-/Britten-Violinkonzerte
  • 2006: ECHO Klassik: Instrumentalist Geige
  • 2008: ECHO Klassik: Konzerteinspielungen: Musik des 19. Jahrhunderts (mit dem Chamber Orchestra of Europe, Leitung: Thomas Hengelbrock)
  • 2009: ECHO Klassik: Konzerteinspielungen: Musik bis 18. Jahrhundert, Violine
  • 2013: ECHO Klassik: „Klassik ohne Grenzen“[7]

Diskografie (Auszug)

  • 2001: Elgar – Walton – Finzi (Nimbus)
  • 2004: East meets West (Warner Classics)
  • 2004: Berg & Britten Violin Concertos (Warner Classics)
  • 2006: Bach (Warner Classics)
  • 2006: Shostakovich (Warner Classics)
  • 2007: Mendelssohn (Deutsche Grammophon)
  • 2008: Vivaldi (Deutsche Grammophon)
  • 2009: AIR – a baroque journey (Deutsche Grammophon)
  • 2011: The romantic violinist – a tribute to Joseph Joachim (Deutsche Grammophon)
  • 2012: Recomposed by Max Richter: Vivaldi – The Four Seasons (Deutsche Grammophon)
  • 2013: Spheres (Deutsche Grammophon)
  • 2014: Escape to Paradise – The Hollywood Album (Deutsche Grammophon)
  • 2016: My Tribute to Yehudi Menuhin (Deutsche Grammophon)
  • 2017: For Seasons (Deutsche Grammophon)

Schriften

  Commons: Daniel Hope  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweiz
  2. Jasper Hope wurde 2015 zum CEO der Dubai Opera berufen.
  3. Eleanor Hope wurde in London die persönliche Managerin von Yehudi Menuhin.
  4. Julia Spinola: Eine Heimkehr nach Zürich, in: NZZ, 10. September 2016, S. 26
  5. Stargeiger Daniel Hope moderiert weiter bei WDR 3, radioszene.de, 5. Januar 2017
  6. echoklassik.de – Preisträger 2013 abgerufen am 6. Oktober 2013