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vom 13.06.2017, aktuelle Version,

Doris Mayer

Doris Mayer (* 1. Oktober 1958 in Eisenstadt) ist eine österreichische Schauspielerin und Schriftstellerin.

Leben

Sie besuchte nach dem Gymnasium 1974 das Max-Reinhardt-Seminar in Wien und debütierte am Schauspielhaus Graz, wo sie von 1977 bis 1979 zum Ensemble gehörte. Zu ihren Rollen hier gehörten Irma in Giraudoux' Die Irre von Chaillot, Ismene in Anouilhs Antigone, Elise in Der Geizige und Natascha in Nachtasyl. 1979 bis 1980 bildete sie sich am Actors Studio von Lee Strasberg in New York weiter. 1980/81 spielte sie am Theater der Jugend in Wien, wo sie Viola und Sebastian in Was ihr wollt sowie Barblin in Andorra darstellte. Von 1981 bis 1983 wirkte sie am Theater in der Josefstadt, wo sie Christine in Liebelei und Anna in Nachtasyl verkörperte. 1983/84 gehörte sie dem Volkstheater an und trat hier als Nadeschda in Die Letzten von Maxim Gorki und Delfine in Das Konzert auf.

Gelegentlich war Doris Mayer auch im Fernsehen zu sehen. Seit 1997 ist sie freie Schriftstellerin. In ihrem ersten Roman Machalan (2000) erzählte sie die Geschichte einer Halbpolin in Österreich während der Zeit des Nationalsozialismus. In Revolution der Steine (2003) wählte sie die Liebesgeschichte zwischen einer Israelin und einem Palästinenser zum Thema. In dem Kinderbuch Schuh-Schuh und Gänseblümchen (2005) erzählte sie von der Freundschaft zwischen einer Katze und einer Maus.

Doris Mayer war mit dem Theater- und Drehbuchautor Bernhard Schärfl (1952–2014) verheiratet und ist Mutter einer Tochter.

Filmografie

Romane

  • 2000: Machalan. Deuticke Verlag, Wien
  • 2001: VaterMorgana. Deuticke, Wien, München
  • 2003: Revolution der Steine. Eine israelisch-palästinensische Liebesgeschichte. Kremayr und Scheriau Verlag, Wien
  • 2005: Schuh-Schuh und Gänseblümchen. Picus Verlag, Wien
  • 2007: Knesebeckstraße oder: einmal Kuba und zurück. Springer, Berlin
  • 2010: 365. Picus Verlag, Wien