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vom 12.12.2018, aktuelle Version,

Erhard Amadeus Dier

Erhard Amadeus Dier, genannt Amadeus-Dier, (* 8. Februar 1893 in Wien; † 25. September 1969 in Klosterneuburg, Niederösterreich) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Erhard Amadeus Dier studierte bei Camillo Sitte und Josef Jungwirth an der Akademie der bildenden Künste Wien und bereiste die Schweiz, Italien und Spanien. Seine künstlerische Tätigkeit begann er als Illustrator. Er schuf Entwürfe für österreichische Banknoten, Gobelins, Tapeten und Kirchenfenster. Er malte unter anderem Porträts und Tierbilder und war als Grafiker und Porzellanmaler tätig.

Während der Zeit des Nationalsozialismus war Dier in der österreichischen Widerstandsbewegung aktiv.

Grafische Werke

  • Adolf Gelber: Kalmückische Märchen. Wie der Chansohn zwölfmal den Siddhi-Kür holte. Mit sechs Farbtafeln und einigen Schwarzweiß-Zeichnungen von Amadeus Dier. Rikola Verlag Wien Berlin Leipzig 1921.
  • Ludwig Tieck: Pietro von Abano od. Petrus Apone. Eine Zaubergeschichte. Mit Bildern und Buchschmuck von Erhard Amadeus Dier. A. Wolf, Wien 1922.
  • Christoph Martin Wieland: Aspasia od. Die platonische Liebe. (= Die blaue Blume. 4). L. Heidrich, Wien 1922.
  • Exlibris. A. Wolf, Wien 1922. (Kunstmappe).
  • Ewige Melodien. Verlag L. Heidrich, Wien/Leipzig 1922. (Kunstmappe).
  • Aus Boccaccios Decamerone. Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien 1924.
  • Alt-Wien-Album. Moderne Welt, Wien 1924.
  • Rudolf Hans Bartsch: Die kleine Blanchefleure. Mit 5 Radierungen von E. A. Dier. A. Wolf, Wien 1926.

Literatur

  • Dier, Erhard Amadeus. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 1: A–D. E. A. Seemann, Leipzig 1953, S. 562.