unbekannter Gast
vom 14.02.2017, aktuelle Version,

Erneuerbare Energie Österreich

Verband Erneuerbare Energie Österreich
(EEÖ)
Zweck: Dachverband
Vorsitz: Peter Püspök (Präsident)
Peter Molnar (Geschäftsführer)
Gründungsdatum: 2011
Sitz: Wien, Österreich
Website: www.erneuerbare-energie.at

Der Verband Erneuerbare Energie Österreich, abgekürzt EEÖ, ist eine Interessensvertretung der Spartenverbände für erneuerbare Energie in Österreich. EEÖ setzt sich für die Anliegen aller erneuerbaren Energieträger ein (Solarenergie und Photovoltaik, über feste (Holz), flüssige (Biodiesel, Bioethanol) und gasförmige (Biogas) Biomasse sowie Windenergie und Wasserkraft).

Ziele und Aufgaben

Der Verband setzt sich für den Umstieg auf 100 % erneuerbare Energien ein. Oberstes Ziel des Verbandes ist es, in den Bereichen Wärme, Strom und Mobilität mittelfristig die Energiewende umzusetzen. Durch Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyismus wirkt der Verband in dieser Hinsicht.

Zudem versteht sich der Verband als Informations- und Beratungsstelle für alle Fragen rund um Energiepolitik und Umweltpolitik und nimmt am Meinungsbildungsprozess teil. Vor allem die Förderung erneuerbarer Energieträger soll nach Ansicht des Verbandes zur Stärkung einer krisensicheren Energieversorgung beitragen.

Der Verband entwickelt in Arbeitsgruppen konkrete Vorschläge und Maßnahmen in den Bereichen Wärme, Strom und Mobilität. Das 2011 beschlossene Klimaschutzgesetz sieht einen Klimaschutzbeirat vor, dem der Verband EEÖ als Mitglied angehört. Der Verband arbeitet in den Arbeitsgruppen aktiv an der Weiterentwicklung und Umsetzung der Österreichischen Energiestrategie mit.

Geschichte und Mitglieder

Der Verband wurde im Februar 2011 gegründet. Die Gründungsmitglieder sind ARGE Kompost und Biogas, Austria Solar, IG Windkraft, Kleinwasserkraft Österreich, Österreichischer Biomasseverband, Österreichs Energie, Photovoltaik Austria und Pro Pellets Austria.

Ab März 2011 steht dem Verein zur Beratung ein Beirat zu Seite, dessen Mitglieder aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kommen. Der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) ist Vorsitzender des Beirats, weitere Mitglieder sind die Parlamentsabgeordneten Hermann Schultes (ÖVP), Christiane Brunner (Die Grünen), Norbert Hofer (FPÖ) und Rainer Widmann (BZÖ).

Der Verband war maßgeblich an der Vorbereitung des österreichischen Ökostromgesetzes beteiligt, welches im Juli 2011 vom Österreichischen Nationalrat verabschiedet wurde. Das Gesetz sieht eine Aufstockung der jährlichen staatlichen Subventionen auf 50 Millionen Euro vor.