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vom 29.10.2016, aktuelle Version,

Feldkirchfestival

Das Feldkirchfestival (2001–2012) war eine jährliche Kulturveranstaltung in der Stadt Feldkirch in Österreich, die in der Regel im Juni stattfindet.

Das Festival findet seit 2001 jährlich unter einem anderen Motto statt und beinhaltet Theatervorführungen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen. Das Festival ist der Nachfolger der Schubertiade, die hier zwischen 1991 und 2000 durchgeführt wurde und seitdem in Schwarzenberg stattfindet.

Erster künstlerischer Leiter war bis 2006 der Dirigent Thomas Hengelbrock. Der musikalische Schwerpunkt lag bei Alter Musik auf historischen Instrumenten und zeitgenössische Kompositionen. Ihm folgte von 2007 bis 2012 der Regisseur Philippe Arlaud, der den Schwerpunkt auf die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts legte. Ihm zur Seite stand als Geschäftsführer des Festivals der ehemalige Direktor des Vorarlberger Landeskonservatoriums, Anselm Hartmann.

Das Festival war durchaus umstritten, da es durch Subventionen kofinanziert werden muss. Nachdem die Auslastung auf 75 % sank, beschloss die Stadtregierung, eine „Ruhe- und Nachdenkpause“ einzulegen und das Festival in den Jahren 2013 und 2014 nicht zu veranstalten.

Motto

  • 2003: Gottesspuren
  • 2004: Märchen und Mythen
  • 2005: Könige, Bettler, Narren
  • 2006: Amadeus!
  • 2008: Anders hören und anders sehen
  • 2009: Musik des 20. und 21. Jahrhunderts aus Frankreich
  • 2010: Feldkirch hört Russisch
  • 2011: Unerhörtes aus Brasilien und Kuba
  • 2012: Sagen-haftes aus Finnland und Norwegen